• Fachberichte

    Als unabhängige Fachexperten beraten und unterstützen wir seit vielen Jahren Städte und Gemeinden bei der qualitativen Beurteilung von Bauvorhaben. Dank unseres objektiven und methodischen Vorgehens sind unsere Beurteilungen transparent und nachvollziehbar. Sie ermöglichen den Gemeinden fachlich fundierte Entscheide.

    Unsere Dienstleistung: Sehr gerne bieten wir Städten und Gemeinden unsere kompetente Beratung bei der Prüfung der qualitativen Aspekte von Bauvorhaben an. Diese umfasst nicht nur «gewöhnliche» Baugesuche, sondern auch solche in Dorf-/ Kernzonen sowie auch die Beurteilung von Arealüberbauungen und Gestaltungsplänen.

    Warum sind Fachgutachten wichtig: Die Siedlungsentwicklung nach innen verfolgt das Ziel, bestehende Bauzonen durch Nachverdichtung effizienter zu nutzen und wertvolles Kulturland zu schonen. Das Bauen «auf der grünen Wiese» wird zunehmend zur Ausnahme. Bauvorhaben in gebauter Umgebung sind jedoch anspruchsvoll. Das blosse Einhalten der baurechtlich vorgeschriebenen Masse genügt oftmals nicht. Vielmehr sollen die Bauvorhaben dazu beitragen, das Gesamtbild einer Siedlung, eines Quartiers oder einer Ortschaft zu vervollständigen und aufzuwerten. Qualitative Aspekte sind dabei von hoher Bedeutung: sowohl die architektonische Gestaltung als auch die Einpassung in das Umfeld, das Siedlungsbild und die Landschaft.

    Aus diesen Gründen enthalten die heutigen Bauordnungen neben den Massvorschriften vermehrt auch Vorgaben, welche eine qualitative Siedlungsentwicklung nach innen bezwecken. Um diese qualitativen Vorgaben sicherzustellen, ist eine fachlich gut abgestützte Beurteilung erforderlich.

    Unser Vorgehen hat sich bewährt: Nachfolgend steht ein Schema zum Download bereit, das die Rolle eines Fachgutachtens im Planungsprozess aufzeigt:

    Eine umfassende Beurteilung ist uns wichtig: Die Siedlungsentwicklung nach innen bringt verschiedene Herausforderungen mit sich: Die verfügbaren Freiräume werden knapper, zugleich steigen die Ansprüche an diese für die Bewohnenden wertvollen Flächen. Eine hohe Aufenthaltsqualität ist ebenso wichtig wie ein Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Zudem braucht es auch Antworten auf die Klimaveränderung. Unser interdisziplinärer Ansatz bezieht neben der Beurteilung der architektonischen Qualität auch die Umsetzung von siedlungsinternen Freiräumen in den Bauvorhaben mit ein.

    Auch der Umgang mit Mobilität befindet sich im Wandel. Das Bauen in bestehender Umgebung ermöglicht kürzere Wege und fördert eine nachhaltigere Mobilität. Entsprechend gilt es zu beurteilen, wie Parkierungslösungen für Personenwagen gestaltet werden können, ohne den Freiraum zu beeinträchtigen, und wie zukünftige Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt werden können. Gleichzeitig gewinnen attraktive und praxistaugliche Lösungen für die Veloparkierung zunehmend an Bedeutung.

    Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist empfehlenswert: Für die zielgerichtete Entwicklung eines Bauvorhabens hat es sich bewährt, den Projektverfassenden die massgebenden Beurteilungskriterien frühzeitig darzulegen. Zudem machen wir gute Erfahrungen damit, bereits in der Phase des Vorprojekts eine erste Einschätzung und Beurteilung abzugeben. Dies ebnet den Weg für eine zielgerichtete Weiterbearbeitung der Bauprojekte und führt in der Regel zu bewilligungsfähigen Projekten.

    Fachberichte als Grundlage für Rechtsmittelverfahren: In jüngerer Zeit ist eine zunehmende Rekursfreudigkeit zu beobachten. Umso wichtiger sind gut begründete baurechtliche Entscheide. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Gerichte bei Fragen der Einordnung und Gestaltung in der Regel eine detaillierte, nachvollziehbar hergeleitete Beurteilung der Gemeinden stützen. Unsere Fachberichte bieten hierfür eine belastbare und gut begründete Grundlage.

    Bemusterung: In der Praxis zeigt sich, dass in Zusammenhang mit der Bemusterung oftmals Fragen auftauchen.

  • Klima findet Stadt – Stadtklima

    Unser Klima wandelt sich und wird sich noch mehr verändern. Je früher und je gezielter wir das Klima schützen und uns anpassen, desto geringer fallen die Schäden und die damit verbundenen Kosten aus.

    Herausforderungen und Lösungen: Unsere Sommer werden heisser und trockener, Extremereignisse wie starke Niederschläge nehmen zu. Zukünftig ist mit einer weiteren Zunahme der Durchschnittstemperatur, von Hitzeextremen, der Hitzebelastung im urbanen Raum sowie von Sommertrockenheit und Extremwetterereignissen zu rechnen. Aus diesen Gründen ist es imperativ, die kommunalen Infrastrukturen frühzeitig an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen sowie weitere Auswirkungen des Klimawandels durch einen weitreichenden und konsequenten Klimaschutz zu verhindern.

    Was kann man denn machen? Es gibt Massnahmen zum Klimaschutz (Mitigation) und Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel (Adaption). Den politischen Ebenen Bund, Kanton, Region und Gemeinde sind dabei unterschiedliche Kompetenzen und Aufgabenbereiche zugeordnet. Eine Gemeinde hat nur in den ihr übertragenen Aufgabenbereichen einen Handlungsspielraum und eine Handlungskompetenz. Die Fragestellungen rund um den Klimaschutz und den Klimawandel begleiten täglich unsere Arbeit. Heute gibt es für viele Fragen bereits Antworten. Wir kennen diese Zusammenhänge und unterstützen Sie dabei, den Herausforderungen der Gegenwart mit Lösungen für die Zukunft zu begegnen.

    Nachfolgend finden Sie vier Beispiele, wie wir Sie unterstützen können:

    Massnahmenplan Klima: Dieser Massnahmenplan ist ein Instrument für Planung, Koordination und Vollzug. Er fokussiert auf die Kompetenzen der entsprechenden politischen Ebene (Gemeinde, Region, Kanton) und definiert Ziele, Handlungsfelder und Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgase sowie zur Anpassung an den Klimawandel.

    Klimaanpassungsplan: Für die Gebiete einer Stadt oder Gemeinde identifiziert der Klimaanpassungsplan die möglichen Handlungsfelder einer Anpassung – z.B. zur Reduktion der Hitze oder der Begrenzung von Schäden durch Starkniederschläge.

    Klimaangepasste Arealentwicklung bei Städtebau und Aussenraum: Wir schaffen die Voraussetzungen, damit ein Bauvorhaben angemessen auf die klimatischen Anforderungen reagieren kann. Und wir beraten Sie bei der Konzipierung und Umsetzung entsprechender Siedlungen. Denn eine klimaangepasste Architektur und Aussenraumgestaltung schaffen Mehrwert: verbesserter Komfort durch ein angenehmes Klima sowie tiefere Unterhaltskosten dank Innovation, hoher Baustandards, Biodiversität und der Verwendung von klimatoleranten Pflanzen.

    Klimaangepasste Ortsplanung: In den grundeigentümerverbindlichen Planungsinstrumenten (Nutzungspläne, Bauordnung / Reglement) besteht die Möglichkeit, Vorschriften zu klimarelevanten Aspekten der Raumentwicklung zu machen. Bei einer Ortsplanungsrevision ist es deshalb wichtig, von Anfang an auch diejenigen Fragen einzubeziehen, die auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Diese Themen können bereits in einem räumlichen Entwicklungsleitbild stufengerecht einfliessen.

  • GIS im planerischen Alltag

    Die Geoinformationssysteme (GIS) sind für uns unverzichtbare Werkzeuge, um die Inhalte unserer Planungen in 2D und 3D darzustellen.

    Räumliche Analysen: Diese Analysen mit vielen Grundlageinformationen gewinnen in der Raumplanung zunehmend an Bedeutung. Sie helfen uns, die Zusammenhänge in der Umgebung zu erkennen: Wo befinden sich einzelne Objekte? Wie stehen sie zueinander? Welche Entscheidungen können daraus getroffen werden? Der räumliche Bezug wird heute meist mit Geografischen Informationssystemen (GIS) und im Feld mit Hilfe von GPS hergestellt. Wir analysieren die Daten und leiten Zusammenhänge in ihnen her mit ESRI-Produkten wie ArcGIS Pro und ArcGIS Online.

    Geografische Informationssysteme (GIS): Mit GIS lassen sich raumbezogene Daten erfassen, verwalten, analysieren und präsentieren. Die gewonnen Informationen und Analysen werden dabei auf Plänen und Grafiken festgehalten und dienen als Grundlage für Konzepte und Entscheidungen. PLANAR setzt GIS in vielen Bereichen und Projekten ein, so z.B. bei Nutzungsplanungen, Landschaftsinventaren, Energieplanungen, Konzepten für höhere Bauten usw.

    Nutzungsplanungen: Wir bauen unsere Nutzungsplanungen gemäss kantonalen Datenmodellen auf und geben sie, falls erforderlich, als Interlis ab.

    Landschaftsinventare: Beim Erstellen oder bei der Aktualisierung von Landschaftsinventaren nützen wir die technischen Möglichkeiten mit Feldaufnahmen vor Ort auf einem Android-Tablet sowie automatisierter Erstellung von Objektblättern.

    Energieplanungen: In der Erarbeitung von Energieplanungen in den kantonalen Geodatenmodellen der Kantone Zürich und Aargau haben wir grosse Erfahrungen. Wir erarbeiten die Geodaten gemäss den kantonalen Datenmodellen und geben sie in den vorgegebenen Formaten für die Integrierung in die jeweiligen GIS-Browser ab.

    Weitere Möglichkeiten: 3D-Modelle und Visualisierungen mithilfe von ArcGIS Pro, Berechnen von Kapazitäten und Verdichtungspotentialen, Berechnen und Darstellen des Versorgungsgrades im Freiraum, komplexe Standortevaluationen aufgrund von unterschiedlichen Kriterien, Sichtbarkeitsanalyse (z.B. Hochhäuser / höhere Bauten), räumliche Analysen zur zukünftigen Veränderung des Strombedarfs und regelbasierte Erstellung von Entwürfen für einzelne Planungsinhalte (Waldabstandslinien, Wärmebedarfsdichte, Aufwertungspotenzial Parkanlagen).