• 31. Oktober 2019

    Bushof Adliswil wird realisiert

    Nach gut 6-jähriger intensiver Planungszeit wird in Adliswil bis 2021 ein moderner Bushof mit vier überdachten, behindertengerechten Haltekanten entstehen. PLANAR begleitete den Planungsprozess im eingesetzten Kernteam.

    Im Jahr 2015 führte PLANAR im Auftrag der Stadt Adliswil eine Generalplanersubmission im selektiven Verfahren nach GATT/WTO durch. Mit dem beauftragten Fachplanerteam wurden zwischen 2016 und 2017 das erweiterte Vorprojekt sowie das Bauprojekt erarbeitet. Im September 2018 stimmte die Adliswiler Bevölkerung dem Baukredit zu. PLANAR unterstützte die Projektleitung in Fragen der Ortsplanung, Termin- und Ablaufplanung sowie Subventionierung.

  • 31. Oktober 2019

    Ein LEK für Steinhausen

    PLANAR unterstützt die Gemeinde Steinhausen bei der Erarbeitung eines Landschaftsentwicklungskonzepts.

    Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Orts- und Nutzungsplanung lässt der Gemeinderat von Steinhausen ein Landschaftsentwicklungskonzept (kurz LEK) erarbeiten. Das LEK für Steinhausen hat das Ziel, die bestehenden landschaftlichen Qualitäten, Schönheiten und Naturwerte zu bewahren. Zugleich macht es vorausschauend Vorgaben für eine nachhaltige Nutzung und Gestaltung der Steinhauser Landschaft in der Zukunft.

    PLANAR organisiert und unterstützt auch die öffentliche Mitwirkung. «Landschaft geht uns alle an.» Unter diesem Motto kann die Bevölkerung von Steinhausen online bei der Erarbeitung des Landschaftsentwicklungskonzepts aktiv mitwirken, damit die bestehenden und künftigen Naturwerte – besonders vielfältige Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten, Naturschutzgebiete und zusammenhängende Landschaftsteile – die angemessene und weit abgestützte Beachtung erhalten, die sie verdienen.

  • 2. September 2019

    Willkommen

    Wir begrüssen Nora Herbst in unserem Team.

  • 20. August 2019

    Willkommen

    Wir begrüssen Cristina Perea in unserem Team.

  • 7. August 2019

    Öffentliche Mitwirkung digital

    Höhere Effizienz und mehr Planungssicherheit durch E-Mitwirkung: PLANAR setzt erfolgreich die digitale Mitwirkung ein.

    In der Kommunikation zu Planungsprozessen, insbesondere bei der Mitwirkung, nehmen die Bevölkerung und einzelne Interessengruppen traditionellerweise schriftlich Stellung zu den wichtigsten Themen in einem Vorhaben oder zum Beispiel zu den Entwürfen einer Nutzungsplanung. PLANAR hat die Möglichkeit, den Austausch mit der Bevölkerung oder einzelnen Zielgruppen zusätzlich online und ortsunabhängig durchzuführen. Das bringt verschiedene Vorteile:

    Der Zugang zur Mitwirkung ist niederschwellig. Die Bevölkerung, Gruppen und Einzelpersonen können jederzeit und von überall her ihre Anliegen einbringen.
    Information und Dialog finden auf einer Informations-Plattform statt (Website). Das verbessert und erleichtert die Kommunikation und erreicht ein breiteres Zielpublikum.
    Durch die breitere Abstützung der Schlüsselthemen in der Bevölkerung ist die Planungssicherheit höher.
    Die elektronische Auswertung der Rückmeldungen ist effizient und deutlich einfacher. Das spart Zeit und Kosten.

    In ersten Projekten hat PLANAR die E-Mitwirkung bereits erfolgreich eingesetzt. Das Hauptziel ist dabei immer, die Planungssicherheit zu erhöhen – sei dies im Rahmen von Orts- und Regionalplanungen, Arealentwicklungen oder grösseren Planungsprozessen in unterschiedlichen Disziplinen.

    Rothrist ist die erste Gemeinde im Kanton Aargau, welche die neue E-Mitwirkung in der Gesamtrevision Nutzungsplanung anwendet. Und Suhr hat für die Verkehrsplanung den Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) zur Mitwirkung online geschaltet.

    In einem Interview mit den Entwicklern dieser digitalen Gesamtlösung gibt Oliver Tschudin Auskunft über die allgemeine Bedeutung der öffentlichen Mitwirkung und die Mehrwerte, die eine digitale Lösung dabei bietet. Hier können Sie das Interview mit Oliver Tschudin lesen.

    Für Fragen ist Thomas Stadelmann Ihre Ansprechperson bei PLANAR: t.stadelmann@planar.ch, 044 421 38 28.

  • 12. Juli 2019

    Partnerwechsel

    Auf Mitte Jahr haben sich Bruno Hoesli und Christoph Haller als Partner und Mitglieder des Verwaltungsrats zurückgezogen. Mit Weitblick haben wir im Prime Tower auf den Generationenwechsel angestossen und mit einer Feier die beiden Wohlverdienten aus ihren Funktionen verabschiedet und in neue Rollen begleitet.

    Nach einer Führung von Zunderscht bis Zoberscht und dem grandiosen Rundblick vom Dach erzählte uns Bruno Hoesli von seiner langen Zeit bei PLANAR. In seinem eindrücklichen Rückblick verwoben sich Firmengeschichte mit persönlichen Anekdoten. Jüngere Mitarbeitende erkannten vielleicht zum ersten Mal, dass die offizielle/geregelte Raumplanung in der Schweiz gleich alt ist wie unsere Firma oder dass heute international Selbstverständliches von PLANAR mitentwickelt wurde – die ÖV-Güteklassen beispielsweise. Christoph Haller wies darauf hin, wie Bruno Hoesli die Energieplanung in der Schweiz miterfunden hat, und würdigte seine 40 Jahre bei PLANAR, in denen er die Firma vorausschauend und konsolidierend mitprägte, sich für eine partnerschaftliche Firmenstruktur einsetzte und unter vielem anderen den Fachbereich Umwelt, Energie und Verkehr aufbaute. Zum Abschluss bedankte sich Oliver Tschudin bei seinen beiden Vorrednern: für den Innovationsgeist, ihre Vorbildwirkung, für den Aufbau und die Mitgestaltung einer Firma, in der junge Planerinnen und Planer sich in einem stabilen Rahmen bewähren und entfalten können.



    Das Kleingedruckte
    Bruno Hoesli hat in 40 Jahren bei PLANAR und in 30 Jahren als Mitglied der Geschäftsleitung und Partner die Firma massgeblich mitgeprägt und mitentwickelt. Neben seiner umfassenden raumplanerischen Tätigkeit in vielen Städten und Gemeinden hat er in den letzten Jahrzehnten den Bereich der räumlichen Energieplanung entwickelt und aufgebaut. Unter seiner Leitung hat unser Büro in unzähligen Schweizer Städten und Gemeinden Energieplanungen begleitet. Damit wurden auf kommunaler Ebene die Grundlagen gelegt für entscheidende Weichenstellungen in Energie- und Klimafragen. Bruno Hoesli hat sich per 30. Juni 2019 in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen, wird PLANAR aber als Senior Consultant mit seinem Wissen und seiner Erfahrung weiterhin zur Verfügung stehen.

    Christoph Haller hat sich ebenfalls per 30. Juni 2019 als Partner und Verwaltungsratspräsident zurückgezogen. Als Architekt hat er Raumplanungsprojekte zusätzlich immer auch in der dritten Dimension entwickelt. Unsere Auftraggeber schätzen seine umfassende Begleitung und Beratung in städtebaulichen und raumplanerischen Fragen. Sein breitgefächertes Knowhow und seine umfassenden Erfahrungen wird er in einem reduzierten Pensum wie bisher in unsere Arbeit einbringen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird er weiterhin als Coach zur Verfügung stehen und dabei auch seine breite baujuristische Erfahrung weitergeben können.

    Die verbleibenden Partner Oliver Tschudin und Manuel Peer erhalten mit Daniel Schneider und Beat Hanselmann Verstärkung in der strategischen und operativen Firmenführung.

    Daniel Schneider hat am 2. Mai 2019 bei PLANAR seine Arbeit aufgenommen. Er konnte seine erfolgreiche Firma Schneider Landschaftsarchitekten bsla AG einem jungen Nachfolger übergeben und integriert die Tätigkeiten der Firma SUR Schneider AG in die PLANAR. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung und ab Spätsommer 2019 Partner.

    Beat Hanselmann als erprobter Leiter der Administration und Verantwortlicher für die interne Organisation wurde am 1. Juli 2019 zum neuen Partner.

  • 3. Juli 2019

    Erdgas in der Energieplanung

    PLANAR wurde vom Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW eingeladen, in der Fachzeitschrift Aqua & Gas einen Artikel über die künftigen Rollen der Gasversorgung in einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung zu publizieren.

    Der von Bruno Hoesli und Marsilio Passaglia verfasste Artikel kann hier heruntergeladen werden.

  • 29. Mai 2019

    Vortrag von Rita Gnehm

    Rita Gnehm wird am 30. September in Karlsruhe am Kongress «Kommunale Wärmeplanung» sprechen. Arbeitstitel: «Energieplanung in der Schweiz – Vorgehen und Erfahrungen».

  • 23. April 2019

    Zentrum Süd in Adliswil

    Am 6. Februar 2019 hat der Grosse Gemeinderat Adliswil die Sonderbauvorschriften zur qualitätsvollen Innenentwicklung – Zentrum Süd – festgesetzt. Die Vorschriften wurden durch den Stadtrat auf den 2. September 2019 in Kraft gesetzt.

    Zuvor wurden in einem kooperativen Planungsprozess zwischen den Eigentümern und der Stadt Adliswil die Entwicklungsvorstellungen abgestimmt. Die Masterplanung wurde von PLANAR in Zusammenarbeit mit der Stadt Adliswil und den Grundeigentümern erarbeitet. Zur Berücksichtigung verkehrlicher und freiräumlicher Anliegen wurde für die Albisstrasse in Abstimmung mit dem Amt für Verkehr zudem ein Konzept für eine siedlungsorientierte Umgestaltung erarbeitet.

    Das vom öffentlichen Verkehr gut erschlossene Zentrum Süd in Adliswil liegt zwischen der Albisstrasse im Osten, der Bahnlinie der SZU im Westen und der Florastrasse im Norden. Durch eine Vielzahl von Grundeigentümern sind Parzellierung und Bebauungsstruktur kleinteilig. Treffpunkte im Aussenraum sowie öffentliche Grün- und Freiräume fehlen, die Parkierung ist ungenügend und die Erschliessung mangelhaft.

    Um das sehr heterogene Gebiet funktional und baulich aufzuwerten, zu erneuern und zu verdichten, entwickelte PLANAR in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und unter Mitwirkung der Grundeigentümer den Masterplan und organisierte und moderierte dazu drei Workshops und die Schlussveranstaltung. Dabei sollten nicht nur planerische und bauliche, sondern auch soziale Aspekte berücksichtigt werden, weshalb der kooperative Planungsprozess vom Kompetenzzentrum Soziale Räume der Fachhochschule St. Gallen begleitet wurde.

    Schliesslich unterstützen 18 von 32 Grundeigentümer die Masterplanung und stimmten den vorgesehenen planerischen Massnahmen und deren Umsetzung mit Sonderbauvorschriften sowie einer gegenseitigen Verbindlichkeit zwischen den Grundeigentümern und der Stadt Adliswil zu.

  • 23. April 2019

    Lärmschutz

    Die enge räumliche Verflechtung von lärmerzeugender und lärmempfindlicher Nutzung führt in urbanen Räumen zu steigendem Schutzbedürfnis vor Lärm. PLANAR unterstützt öffentliche und private Auftraggeber in lärmtechnischen und lärmrechtlichen Fragestellungen.

    In dicht besiedelten Gebieten, verstärkt durch steigende Beförderungsbedürfnisse und zunehmend nutzungsdurchmischte Quartiere, wird Lärm zu einer immer grösser werdenden Umweltbelastung. Insbesondere im Kontext der angestrebten Innenentwicklung aufgrund der knapp werdenden Lebensräume sind zeitgemässe Lösungen gefragt, um eine hohe Wohnqualität und attraktive, vielfältig nutzbare Aussenräume zu schaffen.

    PLANAR unterstützt private und öffentliche Auftraggeber bei Lärmfragen in der Projektentwicklung. Wir erarbeiten lärmarchitektonische Konzepte, Expertisen und Lärmgutachten, bspw. bei Ein- und Umzonungen, Quartier- und Gestaltungsplanungen oder bei Konkurrenzverfahren wie Testplanungen, Studienaufträgen und Architekturwettbewerben. Dafür stehen uns moderne Infrastrukturen wie Lärmprognosesoftware zur 3D-Modellierung zur Verfügung.

    Ansprechperson ist Josua Schwegler, Raumplaner und Akustiker bei PLANAR
    044 421 38 33, j.schwegler@planar.ch

  • 23. April 2019

    Aufwertung Rifertstrasse in Adliswil

    Mit einem Fest für die Anwohner wurde in Adliswil die neu gestaltete Rifertstrasse eingeweiht.

    PLANAR hat in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro HOLINGER AG im Rahmen der Sanierung der Rifertstrasse in Adliswil ein Konzept zu deren Aufwertung erarbeitet. Hauptinhalte sind neben einem durchgängigen Trottoir, das dem Schulweg dient, die Verringerung der gefahrenen Geschwindigkeiten sowie ein angemessener Ersatz bzw. eine Neuorganisation der Parkierung.

  • 10. April 2019

    Ein Zentrum für Muhen

    Für ein neues, lebendiges Zentrum in Muhen konnte PLANAR unter Einbezug der Bevölkerung ein räumliches Entwicklungsleitbild erarbeitet, das nun vom Gemeinderat Muhen genehmigt wurde.

    Im Rahmen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung (2012-2016) wurde erkannt, dass in Muhen ein starkes Ortszentrum fehlt. Um eine koordinierte Entwicklung zu ermöglichen, wurde damals das Gebiet rund um die Bahnhaltestelle «Mittelmuhen» mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Das nun erarbeitete Entwicklungsleitbild zeigt Potentiale und Möglichkeiten der Entwicklung auf und hilft der Gemeinde, im Zentrum einen attraktiven Begegnungsort zu schaffen. In drei Workshops wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung von Anfang an abgeholt. Dabei wurden Handlungsschwerpunkte und Ziele definiert und in einem Zielbild verortet.

    Das Resultat ist ein attraktiv und laiengerecht gestaltetes Entwicklungsleitbild mit Karten und Referenzbildern, aber auch konkreten Massnahmen zur Entwicklung des Zentrums von Muhen. Das Entwicklungsleitbild wurde am 12. November 2018 vom Gemeinderat von Muhen genehmigt. Bei Anfragen von Investoren dient es dem Gemeinderat als Leitlinie zur Wahrung der Ziele und Anliegen der Öffentlichkeit.

  • 10. April 2019

    Zentrumweg Niederhasli

    PLANAR konnte für ein Schlüsselareal im Dorfkern von Niederhasli einen privaten Gestaltungsplan erarbeiten, der anfangs März von der kantonalen Baudirektion genehmigt wurde.

    Im Zentrum von Niederhasli bildet das Areal des ehemaligen Haslimärts ein grosses Potential für eine Zentrumsüberbauung mit Wohnen, Gewerbe und Publikumsnutzungen. Geleichzeitig soll die Chance genutzt werden, den Dorfplatz zu stärken sowie Fuss- und Velovernetzung und die Durchgrünung des Areals zu verbessern.

    PLANAR wurde vom privaten Investor Anfangs 2018 mit der Erarbeitung eines Gestaltungsplans über dieses Areal «Zentrumweg» beauftragt. Grundlage dafür bildet eine städtebauliche Studie, welche von Miller & Maranta Architekten Basel entworfen wurde.

    Dank einer guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten konnte der Gestaltungsplan in kurzer Frist entworfen und der Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Nach kleineren Anpassungen hat die Baudirektion des Kantons Zürich den Gestaltungsplan am 14. März 2019 genehmigt.

  • 27. September 2018

    EnerGIS Stadt Zürich

    Die Stadt Zürich hat im Rahmen ihrer Energieplanung eine Kartenplattform entwickelt, welche Hauseigentümerschaften beim Umstieg der Wärmeversorgung ihrer Gebäude auf erneuerbare Energieträger unterstützt. PLANAR hat die Geodaten zu diesem Projekt erstellt.

    Die Energieplanung der Stadt Zürich, welche Ende 2016 vom Stadtrat verabschiedet wurde, sieht zahlreiche Massnahmen vor für den Umbau der Wärmeversorgung der Gebäude auf erneuerbare Energieträger. Dazu gehört auch die Entwicklung der Kartenplattform EnerGIS. Auf der Website öffnet sich ein Kartenfenster, welches die Energieplankarte der Stadt Zürich zeigt. Nach Eingabe einer beliebigen Adresse innerhalb der Stadt werden die an diesem Ort verfügbaren Energieträger dargestellt. Zu jedem Energieträger werden ein Kurzbeschrieb und Kontaktangaben angezeigt, bei welcher Stelle weitere Informationen hierzu eingeholt werden können.

    PLANAR hat die Stadt Zürich bei der Erarbeitung der Energieplanung unterstützt. Unter anderem verwaltete PLANAR sämtliche raumbezogenen Daten dieser Planung. Die von PLANAR an die Stadt gelieferten Geodaten bildeten die Grundlage für die Entwicklung von EnerGIS.

  • 20. September 2018

    Gestaltungsplan Universität Irchel

    Der Standort Irchel der Universität Zürich soll erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. PLANAR wurde mit der Erarbeitung eines Gestaltungsplans hierfür beauftragt.

    Die heutige Bebauung des Areals Irchel der Universität Zürich geht zurück auf ein Projekt von Max Ziegler aus den 1970er Jahren. Die von ihm konzipierten Bauten wurden in einen öffentlich zugänglichen Park eingebettet, welcher ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung bildet.

    Da einerseits mehr Studierende erwartet werden und andererseits eine Konzentration der Universität auf zwei Standorte angestrebt wird, soll der Standort Irchel erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. Hierbei wird der Sicherung der städtebaulichen, architektonischen und freiräumlichen Qualitäten eine hohe Bedeutung geschenkt. Der Planungsprozess startete 2014 mit einer Testplanung. Die Resultate daraus wurden in einen Masterplan überführt. PLANAR wurde daraufhin mit der Erarbeitung eines kantonalen Gestaltungsplans beauftragt. Dieser bildet die bau- und planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung der Erweiterung. Die Erarbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Universität sowie von Stadt und Kanton Zürich. Der Gestaltungsplan liegt vom 21. September bis 19. November 2018 öffentlich auf.

  • 26. Juni 2018

    Gesamtrevision des kommunalen Richtplans von Otelfingen

    Für die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans von Otelfingen beauftragte der Gemeinderat PLANAR mit der fachlichen Unterstützung und Begleitung.

    Der rechtsgültige kommunale Richtplan von Otelfingen stammt aus dem Jahre 1981. Im Frühling 2016 wandte sich die Gemeinde mit diversen Fragen an das kantonale Amt für Raumentwicklung. Dieses forderte die Gemeinde zu einer räumlichen Gesamtschau auf. Der Gemeinderat beschloss, diese Gesamtschau durch die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans zu erbringen.

    Der kommunale Richtplan hält fest, wie sich die Gemeinde in den nächsten 20 bis 25 Jahren räumlich entwickeln soll. Die Bevölkerung wurde intensiv in den Erarbeitungsprozess einbezogen: Im Frühling 2017 fanden zwei je halbtägige Workshops statt, welche von je rund 45 Personen besucht wurden. Die Resultate aus den beiden Workshops wurden zu einem Strategiepapier konsolidiert. Dieses bildete die Basis für das räumliche Entwicklungskonzept, welches wiederum als Grundlage für den kommunalen Richtplan dient.

    Auf Wunsch der Bevölkerung wurde neben den Themen Siedlung und Verkehr auch das für Otelfingen wichtige Thema Landschaft mit entsprechenden Festlegungen in Text und Karte in den kommunalen Richtplan einbezogen.

    Die Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 ist dem Antrag des Gemeinderates ohne Änderungen gefolgt und hat den revidierten Richtplan festgesetzt. Nachdem die kantonale Baudirektion diesen vorbehaltlos genehmigt hat, wurde er vom Gemeinderat per 29. Juni 2019 in Kraft gesetzt.

  • 12. April 2018

    Sihlstrasse Adliswil

    PLANAR hat in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Flückiger Bosshard für die Sihlstrasse in Adliswil verschiedene Massnahmen zur Verkehrsberuhigung und Aufwertung des Strassenraumes erarbeitet.

    Die Sihlstrasse befindet sich in einem schlechten Zustand und muss auf einem Abschnitt von 1’100 m saniert werden. Die Bauarbeiten sollen im Dezember 2019 abgeschlossen sein.

  • 10. April 2018

    Zentrumsplanung Ottenbach

    PLANAR begleitet seit gut einem Jahr die Zentrumsplanung von Ottenbach. Einen vorläufigen Höhepunkt bildete die «Zukunftswerktatt» vom Samstag, 7. April 2018.

    In seiner Ausgabe vom 10. April 2018 berichtete der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern auf der Frontseite und auf Seite 8 über die «Zukunftswerkstatt», an der sich über 50 Teilnehmende über die Neugestaltung des Dorfzentrums in Ottenbach austauschten.

    Die Artikel können Sie hier downloaden.

  • 12. Januar 2018

    Ortsplanung Oetwil an der Limmat

    Der Gemeinderat von Oetwil an der Limmat hat die Ortsplanung einer Gesamtrevision unterzogen und beauftragte PLANAR mit der fachlichen Begleitung und Unterstützung dieser Arbeiten.

    Die rechtsgültige Bau- und Zonenordnung von Oetwil an der Limmat stammt aus dem Jahre 1996. Mit der Revision werden die Bau- und Zonenordnung sowie der entsprechende Zonenplan, der Kernzonenplan und der kommunale Verkehrsrichtplan überarbeitet.

    Im Rahmen einer raumplanerischen Gesamtschau wurde das Entwicklungspotenzial der verschiedenen Teilgebiete der Gemeinde eruiert. Gestützt auf detaillierte Auswertungen wurde die bestehende Nutzungsdichte aufgezeigt und den diesbezüglichen Zielvorstellungen aus dem regionalen Richtplan gegenübergestellt.

    Für die verschiedenen Teilgebiete der Gemeinde wurden räumlich differenzierte Entwicklungsziele festgelegt. Diese leiten sich ab von der Struktur und dem Alter der Gebäude und der Bevölkerung einerseits und den Vorstellungen über das Ortsbild andererseits.

    Parallel zur raumplanerischen Gesamtschau wurde ein Ortsplanungsleitbild erarbeitet als Auslegeordnung und Entscheidungsgrundlage für die Revision der Planungsinstrumente. Es formuliert Ziele und Massnahmen zu folgenden Themen: Siedlungsentwicklung, Orts- und Quartierbild, Mobilität und Umwelt, Wirtschaft, Natur und Landschaft sowie Gesellschaft / Freizeit / Kultur.

    Basierend auf dem Ortsplanungsleitbild wurden anschliessend die Planungsinstrumente erarbeitet. Die Revision der Ortsplanung wurde an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2019 festgesetzt. Nun wird die kantonale Baudirektion um die Genehmigung der Vorlage ersucht.

  • 22. Dezember 2017

    Vollzugshilfe verkehrsintensive Vorhaben Kanton Bern

    PLANAR erarbeitete eine Vollzugshilfe zum Richtplan des Kantons Bern, wie bei verkehrsintensiven Vorhaben die unerwünschten Auswirkungen begrenzt und die raumplanerische Einordnung erfolgen sollen.

    Verkehrsintensive Vorhaben wie Einkaufs- und Freizeitzentren oder Arbeitsplatzschwerpunkte haben meist grössere Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen, auf die Wohnqualität im umliegenden Siedlungsgebiet und auf die Umwelt (Lärm, Luftverschmutzung, CO2-Emissionen). Die Kantone sind verpflichtet, die Auswirkungen verkehrsintensiver Vorhaben durch die Wahl geeigneter Standorte und mit einer raumplanerischen Einordnung zu begrenzen. Der Richtplan des Kantons Bern zeigt in einem Massnahmenblatt, wie diese raumplanerische Einordnung erfolgen soll.

    Im Auftrag des Amtes für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern erarbeitete PLANAR gemeinsam mit Rudolf Muggli, Fachanwalt für Bau- und Immobilienrecht im Advokaturbüro AD!VOCATE eine Vollzugshilfe zu diesem Massnahmenblatt. Die Vollzugshilfe konkretisiert und erläutert das Massnahmenblatt und die rechtlichen Bestimmungen aus der Bauverordnung.

    Die Erarbeitung erfolgte im direktionsübergreifenden Fachgremium verkehrsintensive Vorhaben, welchem Vertreter des Amtes für Umwelt und Energie, des Amtes für Gemeinden und Raumordnung, des Tiefbauamtes, des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination und von beco Berner Wirtschaft angehören.

    Die Vollzugshilfe kann hier heruntergeladen werden.

  • 2. Dezember 2017

    Ortskernentwicklung Arlesheim

    Der TV Arlesheim berichtete am 1. Dezember 2017 ausführlich über die 1. Ortskernkonferenz. PLANAR hat für die Gemeinde diese Ortskernkonferenz organisiert und moderiert.

    Der historische Ortskern bildet zusammen mit dem Dombezirk das identitätsstiftende Zentrum von Arlesheim. Neben der Bedeutung als Zentrum des kulturellen Erbes hat sich im Ortskern bis heute eine grosse Nutzungsvielfalt mit Wohnen, Geschäften, Gastronomie und öffentlichen Nutzungen gehalten. Die Gemeinde Arlesheim strebt an, den funktionierenden Ortskern als attraktiven Ort für Gewerbe, Wohnen und Begegnung zu erhalten und hat dazu das Projekt «Ortskernentwicklung» initiiert.

    Der rechtskräftige Quartierplan «Ortskern» aus den 1970er Jahren entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und muss überarbeitet werden. Im Sinne einer ganzheitlichen und breit abgestützten Planung werden im Rahmen des Projekts «Ortskernentwicklung» nicht nur bau- und planungsrechtliche Aspekte, sondern auch soziale und wirtschaftliche Fragestellungen berücksichtigt. Das Ziel des Projekts ist ein räumliches Entwicklungskonzept, das die zukünftige Entwicklung des Ortskerns aufzeigt.

    Die Erarbeitung des Konzepts erfolgt unter Miteinbezug aller Akteure im Ortskern. Dazu gehören nicht nur die Gewerbetreibenden und die Ortskernbewohnerinnen, sondern auch alle Arlesheimerinnen und Arlesheimer, die im Ortskern einkaufen, die Restaurants besuchen oder einfach den schönen Dorfkern geniessen – kurz alle Interessierten. Der partizipative Prozess fördert ein gemeinsames Verständnis für die Problemstellungen und für die Handlungsmöglichkeiten eines jeden Akteurs und begünstigt einen engen Austausch zwischen den Akteuren.

    Der partizipative Prozess mit mehreren Grossveranstaltungen wird durch PLANAR organisiert und moderiert. Geplant sind zwei Ortskernkonferenzen und eine Schlussveranstaltung.

    Hier können Sie sich die Sendung von TV Arlesheim ansehen. Die Beiträge 3, 4 und 5 befassen sich mit der Ortskernentwicklung.

  • 1. November 2017

    Nutzungsplanungen

    Die von PLANAR in Magden und Muhen erarbeiteten Nutzungsplanungen sind an den Gemeindeversammlungen festgesetzt worden.

    Die Nutzungsplanung Muhen besteht aus der Bau- und Nutzungsordnung, dem Kulturlandplan und dem Bauzonenplan und wurde am 3. Juni 2016 von der Gemeindeversammlung festgesetzt und am 7. Juni 2017 / 27. September 2017 vom Regierungsrat genehmigt.
    Als Grundlage für die Gesamtrevision wurde vorgängig ein Ortsplanungsleitbild erarbeitet. Der Kommunale Gesamtplan Verkehr wurde bereits am 4. Juni 2015 genehmigt. Nachfolgeprojekt ist die Zentrumsplanung Muhen.

    Am 14. Juni 2017 hat der Regierungsrat die Gesamtrevision Nutzungsplanung (Nupla) Magden genehmigt. Sie besteht aus Nutzungsplan Bauzone und Kulturland sowie Bau- und Nutzungsordnung. Im Rahmen der Nupla wurde das Inventar der kommunal schutzwürdigen Naturobjekte von 1980 überprüft und später durch PLANAR gesamthaft revidiert. Für das Gebiet "Bünn" wurde eine Volumenstudie mit spezifischen Nachweisen erarbeitet, die als Grundlage für den Richtplaneintrag Siedlungsgebiet und die Einzonung dient. Das Gebiet "Bünn" bekam einen Richtplaneintrag Siedlungsgebiet. An der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2016 wurde die Gesamtrevision festgesetzt, jedoch mit Ausnahme der Einzonung "Bünn".

  • 11. Mai 2017

    Energieplanung Stadt Zürich

    Der Stadtrat von Zürich hat die überarbeitete Energieplanung im Dezember 2016 festgesetzt. Nachdem diese im Frühling 2017 von der Baudirektion genehmigt wurde, kann nun mit der Umsetzung der darin vorgesehenen Massnahmen begonnen werden. PLANAR hat den Energiebeauftragten der Stadt Zürich massgeblich bei der Überarbeitung der Energieplanung unterstützt.

    Die Energieplanung der Stadt Zürich aus dem Jahr 1992 (Wärmeversorgungskonzept und Energieplan) ist veraltet und wird den energiepolitischen Zielen nicht mehr gerecht. Eine mit dem Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft kompatible Wärmeversorgung ist nur mit einer forcierten Nutzung aller lokal verfügbaren erneuerbaren Energien und Abwärmequellen realisierbar.

    Die Überarbeitung der Energieplanung gliederte sich in 30 Module. PLANAR hat die Leitung von sieben Modulen übernommen, die anderen Module mit beratender Funktion begleitet und den Auftraggeber bei der Projektleitung unterstützt. Zudem verwaltete PLANAR sämtliche raumrelevanten Informationsbestände mittels GIS.

    Mit der revidierten Energieplanung ist für das gesamte Siedlungsgebiet der Stadt festgelegt, welche Energieträger in welcher Priorität verwendet werden sollen. Der Energieplan enthält die behördenverbindlichen räumlichen Ausscheidungen der leitungsgebundenen Energieversorgung. Die Informationen liegen als GIS-Datenbank vor und können auf der städtischen Katasterauskunft abgerufen werden. Den Massnahmen zugeordnete Massnahmenblätter legen das weitere Vorgehen und die Zuständigkeiten Schritt für Schritt fest. Der Planungsbericht schildert die Ausgangslage und das Vorgehen und enthält zudem rund ein Dutzend Themenkarten mit räumlichen Informationen zu spezifischen Fragestellungen.