• 3. Mai 2022

    Ein KGV für Suhr

    Suhr hat mit PLANAR zusammen einen kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) erarbeitet. Mit diesem Koordinations-Instrument kann sich die Gemeinde den Herausforderungen ihrer Verkehrsplanung stellen.

    Im Sommer 2021 hat die öffentliche Mitwirkung stattgefunden, an der die Bevölkerung, Parteien, Verbände und Nachbargemeinden zum Entwurf des KGV Stellung nehmen konnten. In der Zwischenzeit konnte der KGV aufgrund dieser Rückmeldungen überarbeitet werden. Das Dossier wird der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2022 zur Genehmigung vorgelegt. Dies ist ein Spezialfall, grundsätzlich würde für die Genehmigung eines KGV ein Beschluss des Gemeinderates ausreichen.

    In der Mai-Ausgabe des Dorfmagazins ist ein Interview mit Nora Farrag erschienen, die massgeblich an der Erarbeitung des KGV mitgewirkt hat.

    Mai-Ausgabe, Dorfmagazin der Gemeinde Suhr
    Das Dorfmagazin der Gemeinde Suhr
    Alle Informationen zum KGV Suhr

  • 18. April 2022

    Bike to Work

    «bike to work» ist eine schweizweite Aktion zur Gesundheitsförderung in Unternehmen. Jedes Jahr setzen im Mai und Juni die Teilnehmenden das Velo auf ihrem Arbeitsweg ein. Das stärkt Waden, Teamgeist und Fitness. Dieses nachhaltige Mobilitätsverhalten passt gut zu PLANAR. Mehr als ein Drittel unserer Mitarbeitenden nimmt im Mai und Juni an der diesjährigen Challenge teil – und hofft natürlich auf einen der verlockenden Preise.

  • 7. April 2022

    Landschaftsinventar Frick

    Das Landschaftsinventar von Frick stammt ursprünglich aus dem Jahr 1989. Es ist eine der Grundlagen für die Teilrevision der Nutzungsplanung und wurde von PLANAR seit 2020 aktualisiert und dabei auch digitalisiert. Nun liegt es vor und ist im Geoportal der Gemeinde Frick einsehbar.

    Am 4. April 2022 wurde der Bevölkerung von Frick an einer Infoveranstaltung die Teilrevision ihrer Nutzungsplanung vorgestellt (Präsentation der Infoveranstaltung). Zu den Entwürfen von Bauzonenplan, Kulturlandplan sowie Bau- und Nutzungsordnung konnte die Bevölkerung vom 8. April bis am 9. Mai 2022 mitwirken. Die Mitwirkung von Frick fand auch digital als E-Mitwirkung statt.

    Allgemeine Information zur E-Mitwirkung

  • 29. März 2022

    Böni-Vogelsang-Mettli

    Beim Gebiet Böni-Vogelsang-Mettli handelt es sich um ein bedeutendes Erholungsgebiet der Region Zimmer-berg. Im Dialog mit der Gemeinde Thalwil erarbeitet PLANAR dafür ein Leitbild. Denn erst mit einer vertieften Auseinandersetzung bietet sich die Chance, dieses Gebiet gezielt, koordiniert und qualitativ weiterzuentwickeln.

    Das Leitbild beschreibt die Qualitäten dieses Gebiets und zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht, in welche Richtung sich das Gebiet entwickeln soll und wie diese Entwicklung erreicht werden kann.

    Mit der Verabschiedung des Leitbildes durch den Gemeinderat Thalwil im Februar 2022 verfügt die Gemeinde nun über ein behördenverbindliches Instrument für eine sanfte Weiterentwicklung des Erholungsgebiets.

    Betrachten Sie die Vision 2045 des Leitbildes oder lesen Sie unser Referenzblatt zu dieser Aufgabe.

  • 1. März 2022

    Willkommen

    Wir begrüssen Lea Fabritius in unserem Team.

  • 9. Februar 2022

    Energieplanungsbericht Kt. BL

    Das Energiegesetz des Kantons Basel-Landschaft (EnG BL) verpflichtet den Regierungsrat, eine kantonale Energieplanung zu erarbeiten. PLANAR erarbeitet dafür die Grundlagen im Sektor Wärme. Wir unterstützen das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) bei der Ermittlung des Wärmeverbrauchs und der Wärmepotenziale. Mittels GIS analysieren wir die Wärmeverbrauchsdaten der kantonalen Energiestatistik und modellieren die Wärmeverbräuche für das Jahr 2035. PLANAR schätzt ebenfalls die Nachfrage nach Kälte ab und identifiziert Gebiete mit einem potenziellen Kältebedarf.

    Die Energieplanung umfasst u.a. eine Beurteilung des künftigen Bedarfs und Angebots an Energie im Kanton Basel-Landschaft, eine Strategie zur Energieversorgung und Energienutzung sowie eine kantonale Energiestatistik. Die Energieplanung soll aber auch Grundlagen bereitstellen für Unternehmen der Energieversorgung, für Energiedienstleister, Planerinnen, Architekten und Grundeigentümer. Wärmequellen sind oft örtlich gebunden und bedürfen einer räumlichen Koordination mit dem Wärmebedarf und der Siedlungsentwicklung. PLANAR erarbeitet die Grundlagen für den Wärme- und Kältesektor.

    Der Grundlagenbericht der kantonalen Energieplanung umfasst Auswertungen zur bestehenden Wärmeinfrastruktur, den Wärmepotenzialen, den thermischen Vernetzungen sowie Festlegungen zu den Zielvorgaben und Transformationspfaden. Die mittels ArcGIS erarbeiteten Karten und Geodaten übermittelt PLANAR zusammen mit einem Datenbeschrieb dem Kanton, sodass die Daten im kantonalen Geoportal weiteren Planungsbüros und den Gemeinden zur Verfügung stehen.

    Weitere Informationen:
    Energieplanungsbericht 2022 und Grundlagenbericht PLANAR
    Medienmitteilung vom 26. Januar 2022: Wichtige Schritte beim Umbau des kantonalen Energiesystems.

    Referenzblätter PLANAR:
    Kantonale Energieplanung Kanton Basel-Landschaft
    Der Einsatz von GIS bei der Erarbeitung der kantonalen Energieplanung

  • 1. Januar 2022

    Fachliche Verstärkung

    Unser Fachbereich Klima, Energie und Mobilität hat Verstärkung erhalten und wir können Ihnen an der Schnittstelle von Raum- und Verkehrsplanung noch umfassendere Dienstleistungen anbieten.

    Seit dem 1. Januar 2022 verstärken Stefan Schneider und seine beiden Mitarbeiter Jens Bornand und Daniel Hirzel unser interdisziplinäres PLANAR-Team. Stefan Schneider hat in den letzten gut 25 Jahren erfolgreich das Planungsbüro Jud in Zürich geführt. Unsere Zusammenarbeit haben wir in vielen Projekten bereits erfolgreich erprobt.

    Stefan Schneider, Jens Bornand und Daniel Hirzel verstärken und ergänzen mit ihrer Erfahrung und Fachkompetenz in den Bereichen Verkehr, Mobilitätsmanagement, Parkierung, ÖV-Optimierung und Energie unsere Angebotspalette substanziell. Wir sind überzeugt, dass alle Seiten davon profitieren werden und freuen uns darauf, an einer positiven Entwicklung unserer Lebensräume weiterzuarbeiten.

  • 8. Dezember 2021

    Gold für Adliswil und Schlieren

    Ende Oktober bestätigte die internationale Labelkommission das Gold-Label für Adliswil und Schlieren. Das ist die europaweit höchste Auszeichnung für Städte und Gemeinden im Bereich Energie.

    PLANAR durfte die beiden Städte in diesem Prozess begleiten. Aus der Schweiz haben dieses Jahr auch Bülach, Fribourg, Hünenberg, Illnau-Effretikon, Riddes und St. Moritz zum ersten Mal diese Auszeichnung erhalten.

    Lesen Sie hier die Medienmitteilung der Stadt Adliswil.

  • 7. Dezember 2021

    Visitenkarte für Adliswil

    Der Bushof und die Erweiterung der Tiefgarage gehen am Wochenende vom 11./12 Dezember 2021 zeitgerecht auf den Fahrplanwechsel der Busse in Betrieb. Damit werden die Bauarbeiten nach gut 2jähriger Bauzeit mit einer Punktlandung abgeschlossen.

    Der Bahnhof Adliswil ist ein wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs. Mit dem neuen Bushof und der Erweiterung der Tiefgarage wird der Bahnhofplatz zum attraktiven Ankunfts-, Abfahrts- und Umsteigeort sowie zur Visitenkarte von Adliswil. PLANAR begleitete im Auftrag der Stadt Adliswil den Planungs- und Projektierungsprozess.

    Vielen Dank für die gute und langjährige Zusammenarbeit an das komplette Projektteam!

    Factsheet der Stadt Adliswil

  • 16. November 2021

    Firmengründer gestorben

    Carl Jakob Heinrich Fingerhuth hat unsere Firma 1964 gegründet. Nun ist Carl Fingerhuth 85-jährig gestorben, am 15. November 2021 in Zollikon. Den Hinterbliebenen drücken wir unser aufrichtiges Beileid aus.

    In einem Interview mit Norbert Paul von der Redaktion Mobilogisch sagte Carl Fingerhuth am 30. September 2011: «Ich hatte mich mit einem Büro für Raumplanung selbstständig gemacht. Durch Auflagen eines neuen Gewässerschutzgesetzes, was ich heute als ein erstes Phänomen einer sich neu zeigenden Spiritualität verstehen kann, wurden die Schweizer Gemeinden verpflichtet, verbindliche Flächennutzungspläne zu erstellen. Mein ‹Geschäft› war die Raumordnung geworden, bei der Landschaft, Siedlung und Infrastruktur als ein Ganzes betrachtet werden mussten. Dabei kam es fliessend auch zu einem immer umfassenderen Verständnis des Raumes, das aus einer zweidimensionalen Sicht der Welt zum Bedürfnis nach dreidimensionalen städtebaulichen Konzepten führte. ‹Raumplanung und Städtebau als eine politische Aufgabe› wurde zum Signet meiner Firma.»

    Auch heute noch betrachtet PLANAR «Landschaft, Siedlung und Infrastruktur als ein Ganzes», hinzugekommen sind noch die wichtigen Aspekte von Energie, Klima und Mobilität. Über den weiteren Verlauf unserer Geschichte erfahren Sie mehr an anderer Stelle unserer Website.

    Weiterführende Links:
    Website von Carl Fingerhuth
    Nachruf in der NZZ am Sonntag
    Nachruf in der BZ
    Eintrag auf Wikipedia

  • 20. Mai 2021

    Wärmekonzept Wohnbau-Genossenschaften

    Auf der Grundlage des von PLANAR erarbeiteten Energierichtplans der Agglomeration Biel/Bienne werden die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit untersucht, wenn Genossenschaftssiedlungen und die benachbarten öffentlichen Gebäude an bestehende und vorgesehene Wärme- oder Energieverbunde angeschlossen werden. In Gebieten ohne die Möglichkeit einer thermischen Vernetzung wird aufgezeigt, welche erneuerbaren Energieträger zur Verfügung stehen und wie eine entsprechende Umstellung der Wärmeerzeugung in die Erneuerungs- und Verdichtungsabsichten der Wohnbaugenossenschaften integriert werden kann.

    Das «Wärmekonzept Wohnbaugenossenschaften» umfasst einen Übersichtsplan über das gesamte Stadtgebiet, eine Tabelle mit Empfehlungen für alle relevanten Liegenschaften und einen Erläuterungsbericht mit den Ergebnissen pro Stadtquartier. Das Wärmekonzept dient nun dem städtischen Energiedienstleister Energie Service Biel/Bienne (ESB), der Energiestadt Biel und den Wohnbaugenossenschaften als Arbeitsgrundlage zur schrittweisen Umstellung ihrer Wärmeversorgung auf erneuerbare Energieträger.

    Unser Factsheet zum Projekt

  • 22. April 2021

    Energieplanung und Decarb City Pipe

    Die Stadt Winterthur revidiert ihre Energieplanung und nimmt in diesem Rahmen auch am EU-Projekt Decarb City Pipe teil.

    Winterthur hat als eine der ersten Städte 2007 den European Energy Award in Gold erhalten und hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf null zu reduzieren und ihren Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien zu decken.

    Decarb City Pipes 2050 bringt sieben Städte in ganz Europa zusammen, um bis 2050 Erdgas beim Heizen auslaufen zu lassen. Zwischen Bilbao, Bratislava, Dublin, München, Rotterdam, Wien und Winterthur fördert das Projekt den fachlichen Austausch zur räumlichen Energieplanung, damit bei Projektende jede Stadt eine räumliche Energieplanung zur Unterstützung der Klimaziele erarbeitet hat.

    PLANAR unterstützt Winterthur sowohl bei der Revision als auch fachlich im EU-Projekt, indem wir aktiv an den Workshops und Tagungen teilnehmen.

  • 19. April 2021

    Ein LEK für Steinhausen

    PLANAR unterstützt die Gemeinde Steinhausen bei der Erarbeitung eines Landschaftsentwicklungskonzepts.

    Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Orts- und Nutzungsplanung lässt der Gemeinderat von Steinhausen ein Landschaftsentwicklungskonzept (kurz LEK) erarbeiten. Das LEK für Steinhausen hat das Ziel, die bestehenden landschaftlichen Qualitäten, Schönheiten und Naturwerte zu bewahren. Zugleich macht es vorausschauend Vorgaben für eine nachhaltige Nutzung und Gestaltung der Steinhauser Landschaft in der Zukunft.

    PLANAR organisiert und unterstützt auch die öffentliche Mitwirkung. «Landschaft geht uns alle an.» Unter diesem Motto kann die Bevölkerung von Steinhausen online bei der Erarbeitung des Landschaftsentwicklungskonzepts aktiv mitwirken, damit die bestehenden und künftigen Naturwerte – besonders vielfältige Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten, Naturschutzgebiete und zusammenhängende Landschaftsteile – die angemessene und weit abgestützte Beachtung erhalten, die sie verdienen.

    Der Gemeinderat von Steinhausen hat den abschliessenden Bericht sehr gelobt und sich für die gute Zusammenarbeit bedankt.

  • 4. März 2021

    Entwicklungsleitbild und Freiraumkonzept Aarburg

    Mit der Ortsplanung erfüllt die Gemeinde Aarburg die aktuellen raumplanerischen Vorgaben von Bund und Kanton. Sie schafft zudem Planungssicherheit und die Voraussetzungen, damit sich Aarburg mit all seinen Qualitäten als lebenswerte Gemeinde nachhaltig weiterentwickeln kann.

    PLANAR hat für Aarburg das räumliche Entwicklungsleitbild erarbeitet. Darin legt die Gemeinde die räumliche Entwicklung für die nächsten 15 bis 20 Jahre fest. Herausforderungen wie das dynamische Bevölkerungswachstum, die alternde Bevölkerung und die Siedlungsentwicklung nach innen werden künftig viel abverlangen. Das Leitbild skizziert die Vision für eine nachhaltige Entwicklung und zeigt den Handlungsbedarf auf. Das Ziel: Aarburg steht auch in Zukunft für Lebensqualität.

    Aarburg ist heute umgeben von einer intakten Landschaft mit hohem Erholungswert. Auch im Baugebiet sind wertvolle Freiräume vorhanden. Mit dem Freiraumkonzept, welches PLANAR im Auftrag der Gemeinde erarbeitet hat, wird untersucht, wo die Qualitäten und Schwächen liegen und wie diese Freiräume zukünftig genutzt werden sollen. Das Konzept zeigt auch auf, mit welchen möglichen Massnahmen diese Freiräume aufgewertet und noch besser nutzbar gemacht werden können. Zudem werden Potenzialorte für neue Freiräume lokalisiert und ausgelotet.

    Die Bevölkerung wurde mehrfach in die Erarbeitung der Konzepte einbezogen und kann sich zudem jederzeit über Inhalte und den aktuellen Stand der Arbeiten auf www.ortsplanung-aarburg informieren.

    Der Gemeinderat Aarburg hat beide Konzepte am 7. Dezember 2020 beschlossen. In einer nächsten Phase begleitet PLANAR die Gemeinde Aarburg nun in der Gesamtrevision der Nutzungsplanung.

  • 17. Februar 2021

    Massnahmenplan Klima für Uster

    Der Stadtrat von Uster hat am 2. Februar 2021 den mit PLANAR erarbeiteten Massnahmenplan Klima genehmigt und damit einen Meilenstein für Uster gesetzt. Der Massnahmenplan Klima zeigt auf, was in den kommenden Jahren auf städtischer Ebene umgesetzt werden muss, um bis 2050 das Ziel «Netto Null» zu erreichen.

    Der Massnahmenplan Klima ist ein Planungs-, Koordinations- und Vollzugsinstrument für die Klimapolitik der Stadt Uster. Entwickelt wurde er als Antwort auf verschiedene politische Vorstösse. Er berücksichtigt und definiert Massnahmen zur Beschränkung des Klimawandels sowie zur Anpassung an den Klimawandel. Der Massnahmenplan Klima fokussiert sich auf die Handlungsfelder im Zuständigkeitsbereich der Stadt Uster. Die Stadt Uster unterstützt das Ziel des Bundesrats von Netto Null Emissionen bis 2050. In ihrem direkten kommunalen Einflussbereich (kommunale Gebäude und Fahrzeuge) strebt die Stadt Uster strengere Ziele an.

    Bereits im Frühling 2021 wird die Stadt Uster ein sogenanntes Bürgerpanel starten, in welchem sich ausgeloste Bürger und Bürgerinnen zum Thema Klima einbringen können. Ziel soll es sein, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und die Wünsche der Bevölkerung abzubilden.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserem Referenzblatt zum Massnahmenplan Klima für Uster.

  • 8. Februar 2021

    Gestaltungsplan Universität Irchel

    Der Standort Irchel der Universität Zürich soll erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. PLANAR wurde mit der Erarbeitung eines Gestaltungsplans hierfür beauftragt.

    Die heutige Bebauung des Areals Irchel der Universität Zürich geht zurück auf ein Projekt von Max Ziegler aus den 1970er Jahren. Die von ihm konzipierten Bauten wurden in einen öffentlich zugänglichen Park eingebettet, welcher ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung bildet.

    Da einerseits mehr Studierende erwartet werden und andererseits eine Konzentration der Universität auf zwei Standorte angestrebt wird, soll der Standort Irchel erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. Hierbei wird der Sicherung der städtebaulichen, architektonischen und freiräumlichen Qualitäten eine hohe Bedeutung geschenkt. Der Planungsprozess startete 2014 mit einer Testplanung. Die Resultate daraus wurden in einen Masterplan überführt. PLANAR wurde daraufhin mit der Erarbeitung eines kantonalen Gestaltungsplans beauftragt. Dieser bildet die bau- und planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung der Erweiterung. Die Erarbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Universität sowie von Stadt und Kanton Zürich. Der Baudirektor hat den Gestaltungsplan am 5. Februar 2021 festgesetzt.

  • 7. August 2019

    Öffentliche Mitwirkung digital

    Höhere Effizienz und mehr Planungssicherheit durch E-Mitwirkung: PLANAR setzt erfolgreich die digitale Mitwirkung ein.

    In der Kommunikation zu Planungsprozessen, insbesondere bei der Mitwirkung, nehmen die Bevölkerung und einzelne Interessengruppen traditionellerweise schriftlich Stellung zu den wichtigsten Themen in einem Vorhaben oder zum Beispiel zu den Entwürfen einer Nutzungsplanung. PLANAR hat die Möglichkeit, den Austausch mit der Bevölkerung oder einzelnen Zielgruppen zusätzlich online und ortsunabhängig durchzuführen. Das bringt verschiedene Vorteile:

    Der Zugang zur Mitwirkung ist niederschwellig. Die Bevölkerung, Gruppen und Einzelpersonen können jederzeit und von überall her ihre Anliegen einbringen.
    Information und Dialog finden auf einer Informations-Plattform statt (Website). Das verbessert und erleichtert die Kommunikation und erreicht ein breiteres Zielpublikum.
    Durch die breitere Abstützung der Schlüsselthemen in der Bevölkerung ist die Planungssicherheit höher.
    Die elektronische Auswertung der Rückmeldungen ist effizient und deutlich einfacher. Das spart Zeit und Kosten.

    In ersten Projekten hat PLANAR die E-Mitwirkung bereits erfolgreich eingesetzt. Das Hauptziel ist dabei immer, die Planungssicherheit zu erhöhen – sei dies im Rahmen von Orts- und Regionalplanungen, Arealentwicklungen oder grösseren Planungsprozessen in unterschiedlichen Disziplinen.

    Rothrist ist die erste Gemeinde im Kanton Aargau, welche die neue E-Mitwirkung in der Gesamtrevision Nutzungsplanung anwendet. Und Suhr hat für die Verkehrsplanung den Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) zur Mitwirkung online geschaltet.

    Für Fragen ist Josua Schwegler Ihre Ansprechperson bei PLANAR: j.schwegler@planar.ch, 044 421 38 33.

  • 3. Juli 2019

    Erdgas in der Energieplanung

    PLANAR wurde vom Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW eingeladen, in der Fachzeitschrift Aqua & Gas einen Artikel über die künftigen Rollen der Gasversorgung in einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung zu publizieren.

    Der von Bruno Hoesli und Marsilio Passaglia verfasste Artikel kann hier heruntergeladen werden.

  • 23. April 2019

    Lärmschutz

    Die enge räumliche Verflechtung von lärmerzeugender und lärmempfindlicher Nutzung führt in urbanen Räumen zu steigendem Schutzbedürfnis vor Lärm. PLANAR unterstützt öffentliche und private Auftraggeber in lärmtechnischen und lärmrechtlichen Fragestellungen.

    In dicht besiedelten Gebieten, verstärkt durch steigende Beförderungsbedürfnisse und zunehmend nutzungsdurchmischte Quartiere, wird Lärm zu einer immer grösser werdenden Umweltbelastung. Insbesondere im Kontext der angestrebten Innenentwicklung aufgrund der knapp werdenden Lebensräume sind zeitgemässe Lösungen gefragt, um eine hohe Wohnqualität und attraktive, vielfältig nutzbare Aussenräume zu schaffen.

    PLANAR unterstützt private und öffentliche Auftraggeber bei Lärmfragen in der Projektentwicklung. Wir erarbeiten lärmarchitektonische Konzepte, Expertisen und Lärmgutachten, bspw. bei Ein- und Umzonungen, Quartier- und Gestaltungsplanungen oder bei Konkurrenzverfahren wie Testplanungen, Studienaufträgen und Architekturwettbewerben. Dafür stehen uns moderne Infrastrukturen wie Lärmprognosesoftware zur 3D-Modellierung zur Verfügung.

    Ansprechperson ist Josua Schwegler, Raumplaner und Akustiker bei PLANAR
    044 421 38 33, j.schwegler@planar.ch