Wir begrüssen unsere neue Praktikantin Paula Schwab und unseren neuen Lernenden Zeichner EFZ Fachrichtung Raumplanung Raphael Winiger in unserem Team.
Am PLANAR Dialog vom Donnerstag, 27. August 2026 stand das Thema «Automatisiertes Fahren» im Mittelpunkt. Dass zahlreiche Fachpersonen der Einladung folgten, zeigt, wie stark dieses Thema die Branche bewegt. Nachdem der Bund die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb geschaffen hat, stellt sich für die Verkehrs- und Raumplanung nun die entscheidende Frage, wie die räumlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen zielführend gesteuert werden können.
Alles automatisiert – alles gut?
Der Blick nach China und die USA zeigt: Die Technologie funktioniert. In beiden Ländern bedienen Robotaxis bereits weiträumige Gebiete. Doch wie lässt sich dieser Trend sinnvoll in die Schweizer Mobilitätslandschaft integrieren? Pascal Kern vom Amt für Mobilität des Kantons Zürich beleuchtete in seinem Beitrag das Spannungsfeld zwischen Robotaxi und ÖV-Shuttle. Angesichts des starken Schweizer ÖV-Netzes liegt der Fokus auf der komplementären Ergänzung. Genau hier setzt das Pilotprojekt iamo an: Es soll die Machbarkeit sowie den konkreten Mehrwert für den öffentlichen Verkehr belegen.
Das Projekt iamo aus der Gemeindeperspektive
Wie die konkrete Umsetzung des Pilotprojekts iamo auf kommunaler Ebene gelingen kann, veranschaulichte Barbara Schaffner, Gemeindepräsidentin von Otelfingen. Sie unterstrich, wie entscheidend eine frühzeitige Kommunikation mit der Bevölkerung ist, die gezielt die Chancen in den Vordergrund rückt. Das Projekt schliesst Lücken im Verkehrssystem und wertet gerade schwächer angebundene Zeiten und Strecken auf. Als Bewilligungsinstanz übernimmt die Gemeinde eine Schlüsselrolle im Prozess, ohne dabei Hürden wie Komplexität und Kosten aus den Augen zu verlieren.
Automatisches Fahren: Was hat das mit mir als Stadtplaner zu tun?
Reto Lorenzi, Stadtplaner von Dübendorf, kennt die Praxis hautnah: Die Beantwortung einer zentralen Frage wirft oft gleich eine Reihe neuer Fragestellungen auf, für die es noch kaum fertige Antworten gibt. Wer den Wandel aktiv mitgestalten will, darf sich jedoch nicht zurücklehnen. Es gilt, räumliche Auswirkungen frühzeitig zu antizipieren und anhand klar definierter Ziele bestmöglich zu beeinflussen. Oft stehen Städte und Gemeinden erst dann unter Handlungsdruck, wenn die Bewilligungsanfragen schon auf dem Tisch liegen. Umso entscheidender ist es, vorbereitet zu sein und sich bietende Chancen gezielt zu ergreifen und mögliche Nachteile vorausschauend abzufedern.
Fazit: Automatisiertes Fahren hat viel mit Raumplanung zu tun
In der abschliessenden Podiumsdiskussion wurde intensiv über die Chancen und Risiken des autonomen Fahrens debattiert. Da rein private Lösungen den ÖV unter Druck setzen könnten, liegt die Hauptaufgabe von Gemeinden und Kantonen darin, autonome Angebote nahtlos in das ÖV-System zu integrieren. Sie müssen ihre Gestaltungsspielräume vorausschauend nutzen, um den öffentlichen Raum nachhaltig und einheitlich zu steuern.
Für dieses Jahr ist ein weiterer Themenabend im Rahmen unserer PLANAR Dialog-Reihe geplant:
- Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18.00 – 20.00 Uhr: Vom Energieplan zur Wärmeversorgung: Herausforderungen erkennen und meistern
Diskutieren Sie mit uns und erhalten Sie spannende Einblicke in aktuelle Praxisfragen. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf einen inspirierenden Austausch mit Ihnen. Für die Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung besuchen Sie die Veranstaltungsseite.
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Am Ortseingang von Weiningen, nahe dem Gubristportal, plant die Seewarte AG eine neue Wohnüberbauung. Das aus dem von PLANAR organisierten Studienauftrag hervorgegangene Richtprojekt von Stücheli Architekten überzeugt gestalterisch, sieht jedoch vier statt der bisher zulässigen drei Hauptgebäude vor. Um dieses Projekt dennoch zu ermöglichen, erarbeitet PLANAR eine Teilrevision des öffentlichen Gestaltungsplans von 2018.
Bereits an der Zwischenbesprechung des Studienauftrags klärt PLANAR die Machbarkeit eng mit Gemeinde und Kanton ab. Im Zuge der Revision werden Themen wie Lärmschutz, Aussenraum, Erschliessung sowie Dachgestaltung an geänderte übergeordnete Vorgaben angepasst. Die zulässige Geschossfläche bleibt dabei unverändert, wird jedoch neu auf vier statt drei Gebäude verteilt. So entstehen eine höhere Wohnqualität, klimaangepasste und durchgrünte Freiräume sowie ein neuer Ortseingang.
Nach einer öffentlichen Auflage ohne Einwendungen stimmte die Gemeindeversammlung der Revision einstimmig zu. Dadurch wurden sowohl die fachliche Qualität als auch die breite politische Unterstützung der Planung bestätigt.
Vertiefte Informationen zur Teilrevision des Gestaltungsplans «Gubristareal» entnehmen Sie unserem Referenzblatt.
Simon Nussbaumer leitete den Studienauftrag sowie die Umsetzung der Teilrevision und steht Ihnen für Fragen zum Thema gerne zur Verfügung.
Am Dienstag, 16. Juni 2026 lud PLANAR zum Dialog «Baukultur im Spannungsfeld der Innenentwicklung» ein. Zusammen mit Expertinnen und Experten blickten wir auf unser baukulturelles Erbe, um Antworten für das Bauen von heute und morgen zu finden.
«Learning from Denkmalpflege»: Baukultur gestern, heute und morgen
Den Auftakt machte Reto Nussbaumer, Kantonaler Denkmalpfleger im Kanton Aargau. Er verdeutlichte, dass hochwertige Architektur ihre Qualität seit jeher aus der zeitlosen Balance zwischen Festigkeit, Zweckmässigkeit und Anmut bezieht. Ob Einzelobjekt oder ganzer Strassenzug: Der Schlüssel zu qualitätsvoller Baukultur liegt für ihn im harmonischen Nebeneinander von Alt und Neu sowie in den Werten Permanenz, Suffizienz und Nachhaltigkeit. Das Ziel vor Augen, ist die qualitätsvolle Baukultur von gestern, heute so zu transformieren, dass sie auch morgen noch Bestand hat.
Baukultur in Wettbewerben und zeitgemässer Architektur
Barbara Holzer, Mitgründerin und Inhaberin der Holzer Kobler Architekturen GmbH spann diesen Faden weiter und lenkte den Blick auf die Praxis der Innenentwicklung. Da unsere Städte heute bereits weitgehend gebaut sind, liegt die Kernaufgabe darin, den Bestand zu einem lebenswerten Ort mit hoher urbaner Qualität weiterzuentwickeln. Dabei betonte sie, dass Architekturqualität keine reine Geschmackssache ist. Vielmehr gilt es zu erklären, warum ein Bauwerk so ist, wie es ist, und worin seine spezifische Qualität liegt. Gute Baukultur entsteht laut Holzer durch den intelligenten Umgang mit dem Bestand, dem Boden und dem Freiraum.
Baukultur als öffentliche Aufgabe
Den Bogen von der historischen Substanz über die Transformation des Bestands hin zur gesellschaftlichen Dimension schloss Oliver Tschudin von PLANAR. Er machte deutlich, dass Baukultur weit mehr als Denkmäler oder historische Parkanlagen beinhaltet. Sie umfasst unseren gesamten gestalteten Lebensraum und schliesst das aktuelle Baukulturschaffen explizit mit ein. Um diese Kultur positiv und nachhaltig weiterzuentwickeln, brauche es eine fundierte qualitative Beurteilung durch geeignete Fachgremien.
Das Fazit: Baukultur braucht Mut, Wandel und den Blick aufs Wesentliche
In der abschliessenden Podiumsdiskussion verdichteten sich die Kernfragen des Abends zu einer zentralen Erkenntnis: Baukultur ist kein starres Regelwerk, sondern ein lebendiger Prozess. Die Anwesenden waren sich einig, dass es helfen würde, das Bewusstsein für unsere gestaltete Umwelt bereits früh durch Bildung und Erziehung zu verankern. Da Baukultur zudem einem stetigen Wandel unterliegt, kann sie sich letztlich nur ausserhalb des Normativen weiterentwickeln.
Gute Baukultur benötigt Zeit und Mut zur Reife. Es dauert mindestens eine Generation, bis ein Bauwerk seine wahre gesellschaftliche Relevanz entfaltet. Bleiben wir also gespannt, welche unserer heutigen Projekte in dreissig Jahren als Denkmäler von morgen gefeiert werden.
Im Rahmen der PLANAR Dialog-Reihe sind noch zwei weitere Themenabende geplant:
- Donnerstag, 27. August 2026, 18.00 – 20.00 Uhr: Automatisiertes Fahren: Vom Staunen über die Technik zum Handeln in der Raumplanung
- Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18.00 – 20.00 Uhr: Vom Energieplan zur Wärmeversorgung: Herausforderungen erkennen und meistern
Seien Sie dabei, wenn wir aktuelle Fragestellungen zu diesen beiden Themen beleuchten. Wir freuen uns, Sie persönlich begrüssen zu dürfen und mit Ihnen in den Dialog zu treten. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite.
Download Präsentations-PDF:
Die Gemeinde Horw, die Stadt Kriens und die Gasversorgerin ewl legen den Grundstein für eine nachhaltige Zukunft. Mit einer gemeinsamen Absichtserklärung koordinieren sie die Transformation des Gasnetzes hin zu 100 % erneuerbaren Energien.
Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien im Gasbereich erfordert ein koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten. Unter der Begleitung von PLANAR haben die Partner ein gemeinsames Zielbild entwickelt, das sich an aktuellen energiepolitischen Vorgaben sowie den spezifischen Gegebenheiten vor Ort orientiert.
In einem intensiven Dialog wurden zentrale Problemstellungen identifiziert, Begriffe einheitlich definiert und Verantwortlichkeiten für die weiteren Arbeiten festgelegt. PLANAR stellte dabei sicher, dass die Perspektiven und Anliegen der Gemeinden wirkungsvoll in den Prozess eingebracht wurden. Die nun vorliegende Absichtserklärung bildet die verbindliche Grundlage für das weitere Vorgehen und konkrete zukünftige Projekte.
Vertiefte Informationen zur Absichtserklärung Entwicklung Gasnetz von Horw und Kriens finden Sie auf unserem Referenzblatt.
Steht Ihre Gemeinde vor der Transformation ihres Gasnetzes? Rita Gnehm hat diesen Prozess erfolgreich begleitet und teilt ihre Expertise gerne mit Ihnen.
Bildquelle: Stadt Kriens
Eine frühzeitige und ganzheitliche Steuerung der Mobilität bei Bauvorhaben unterstützt dabei, den Fuss-, Velo- und Autoverkehr sowie den öffentlichen Verkehr optimal aufeinander abzustimmen. Das Amt für Mobilität des Kantons Zürich hat sein Merkblatt zu Mobilitätskonzepten umfassend aktualisiert. Gemeinsam mit PLANAR wurde ein praxisnahes Werkzeug geschaffen, das Gemeinden und Bauherrschaften dabei unterstützt, den Verkehr von Beginn an effizient und nachhaltig zu planen.
Im Fokus der Überarbeitung stand der Nutzen für alle Beteiligten: Während Bauherrschaften von höherer Planungssicherheit und Flexibilität profitieren, sichern Gemeinden den Verkehrsfluss sowie ihre strategischen Ziele. Das neue Merkblatt bietet Hilfestellungen wie Checklisten und Musterbestimmungen, um eine zielgerichtete Zusammenarbeit zu unterstützen.
Befassen Sie sich mit der Bearbeitung eines Mobilitätskonzeptes oder haben Sie sonstige Fragen zu Mobilitätsthemen? Lea Portmann und Stefan Schneider begleiteten den Prozess seitens PLANAR und stehen Ihnen bei Fragen rund um Mobilitätsthemen gerne zur Verfügung.
Hier geht es zur detaillierten Referenz.
Das vollständige Merkblatt können Sie hier herunterladen.
Grafikquelle: Kanton Zürich, Volkswirtschaftsdirektion
Wir setzen unsere etablierte Veranstaltungsreihe unter neuem Namen fort: PLANAR Dialog. Auch unter dem neuen Titel greifen wir aktuelle Themen aus der Branche auf und schaffen Raum für Austausch, Perspektiven und Diskussionen.
An drei Abenden rücken wir zentrale Fragestellungen aus den Bereichen Städtebau und Architektur, Mobilität sowie Energie in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten beleuchten wir Herausforderungen, diskutieren Chancen und geben Impulse für die Zukunft.
Freuen Sie sich auf folgende Schwerpunkte:
- Baukultur im Spannungsfeld der Innenentwicklung
Dienstag, 16. Juni 2026, 18.00 – 20.00 Uhr
- Automatisiertes Fahren: Vom Staunen über die Technik zum Handeln in der Raumplanung
Donnerstag, 27. August 2026, 18.00 – 20.00 Uhr
- Vom Energieplan zur Wärmeversorgung: Herausforderungen erkennen und meistern
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18.00 – 20.00 Uhr
Im Anschluss an die Vorträge bietet ein Apéro Riche Zeit, um Gespräche zu vertiefen und das Netzwerk zu erweitern.
Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, Programmdetails sowie die Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite.
Wir freuen uns, Sie an unseren PLANAR Dialogen begrüssen zu dürfen.
Die Stadt Uster engagiert sich aktiv für Klimaschutz und Klimaanpassung und setzt ihre Netto-Null-Ziele konsequent um. Im Zuge einer politischen Anfrage zum Hitzeinseleffekt entstand die Idee, der Bevölkerung ein digitales Informationsangebot zu kühlen Aufenthaltsorten bereitzustellen.
PLANAR unterstützte die Stadt bei der Entwicklung einer GIS-basierten Karte «Kühle Orte in Uster». Gemeinsam wurden bestehende Geodaten analysiert, aufbereitet und gezielt ergänzt. So konnten unter anderem schattige Spielplätze und Sitzgelegenheiten identifiziert und kartografisch dargestellt werden. Fehlende Informationen wurden ergänzt und zusätzliche Analyseansätze – etwa zu Fusswegdistanzen oder zukünftigen Hitze-Hotspots – aufgezeigt.
Auf unserem Factsheet erhalten Sie weitere Informationen zur Erarbeitung der GIS-Karte «Kühle Orte in Uster».
Fabienne Maag leitete dieses Projekt und steht Ihnen für weitere Auskünfte zu diesem Themenbereich gerne zur Verfügung.
An zentraler Lage in Zürich Oerlikon sollen zwei Wohnhochhäuser entstehen. Sie umfassen neben 374 Wohnungen auch Dienstleistungsflächen, einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte sowie ein attraktives Gastronomieangebot. Gleichzeitig setzt die Planung ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität: Unter Berücksichtigung der Hochhausrichtlinie der Stadt Zürich werden die Parkfelder für Bewohnende und Beschäftigte um «mindestens 30 %» gegenüber der Parkplatzverordnung reduziert.
Um diese Vorgabe zu erfüllen, ist die Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts zwingend. PLANAR erarbeitete in enger Zusammenarbeit mit E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, der Bauherrschaft und der Generalplanerin den komplexen Parkplatznachweis sowie das Mobilitätskonzept. Dieses umfasst eine Standortanalyse, ein Massnahmenbündel mit Mobilitätsanreizen sowie die Vorgaben für ein Controlling.
Die Mobilitätsanreize setzen auf intelligente Lösungen: Ein Vermietungskonzept regelt die Vergabepraxis der verfügbaren Parkfelder an die Mietinteressenten. Moderne Veloräume mit E-Bike-Ladestationen, Pump- und Reparaturmöglichkeiten fördern den Umstieg aufs Velo und ein gemeinschaftlich nutzbares Lastenvelo ermöglicht einfache Transporte im Alltag. Gleichzeitig sind sämtliche Autoabstellplätze in der Tiefgarage bereits für Elektromobilität vorbereitet.
Der frühzeitige Einbezug der Parkierungsthematik ermöglichte es, sowohl regulatorische Anforderungen als auch die begrenzten Platzverhältnisse optimal zu adressieren. Das Ergebnis überzeugte: Die Baubewilligung liegt vor und das Projekt trägt zu einer zukunftsorientierten, städtischen Mobilitätskultur bei.
Unser Referenzblatt enthält vertiefende Informationen zum Mobilitätskonzept Hochhaus Zürich Nord.
Stefan Schneider, der dieses Projekt geleitet hat, beantwortet Ihre Fragen zum Thema gerne.
Bildquelle: Wohnhochhäuser Zürich-Nord, Modell 1:75. Foto: E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zürich
Eine lebendige Stadt mit kurzen Wegen und hoher Lebensqualität, ein regionales Zentrum mit multimodaler öV-Drehscheibe – Zofingen setzt sich klare Ziele für die Entwicklung der kommenden Jahre. Mit dem Räumlichen Entwicklungsleitbild (REL) von PLANAR verfügt Zofingen nun über ein behördenverbindliches Instrument, das die räumliche Entwicklung der kommenden Jahre strategisch ausrichtet.
Die Grundlage bildet das Zielbild «Zofingen morgen» mit einer Vision für die nächsten 15 bis 20 Jahre. Die vier strategischen Themenbereiche «Siedlung und Bebauung», «Öffentlicher Raum», «Natur und Landschaft» sowie «Mobilität und Infrastruktur» zeigen konkreten Handlungsbedarf auf. Zu den zentralen Stossrichtungen gehören eine «Stadt der kurzen Wege», qualitätsvolle Innenentwicklung, Baukultur, Klimaresilienz und die Weiterentwicklung der Wohnquartiere und Arbeitsplatzgebiete. Auch der Umgang mit sensiblen Gebieten, die Schaffung von attraktiven öffentlichen Orten sowie die Stärkung der Kantonsstrasse K104 als Stadtachse sind Bestandteile der Strategie.
Ein Handlungsprogramm konkretisiert die Entwicklungsziele der Stadt mit den wichtigsten Schlüsselarealen der nächsten Jahre und Jahrzehnte und schlägt geeignete Planungsverfahren vor.
Die kommunale Raumplanungskommission begleitete die Erarbeitung eng. Wichtige Impulse brachte zudem die öffentliche Mitwirkung ein. Mit dem Beschluss des REL hat der Stadtrat nun die Grundlage für die zukünftige Stadtentwicklung gelegt.
Auf unserem Referenzblatt finden Sie weiterführende Informationen zum Räumlichen Entwicklungsleitbild von Zofingen.
Benötigen auch Sie Unterstützung bei der Erarbeitung eines räumlichen Entwicklungsleitbilds? Josua Schwegler war Projektleiter in diesem Projekt und gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte zum Thema.
Im Auftrag der VBZ analysiert PLANAR die Fahrzeitdaten und erstellt eine neue, flächendeckende Störungsanalyse für das Busnetz.
Behinderungen der Busse im Strassenverkehr führen zu längeren Fahrzeiten und zu einem unzuverlässigeren Betrieb. Die Folgen sind höhere Betriebskosten und eine geringere Attraktivität des öffentlichen Verkehrs. Eine systematische Erfassung und Analyse der Störquellen ist daher zentral, um Problembereiche zu lokalisieren und zu priorisieren.
Dafür werden die für jeweils 20 Meter lange Abschnitte vorliegenden Fahrzeitdaten aufbereitet und ausgewertet. Die mithilfe definierter Schwellenwerte identifizierten Problembereiche werden im GIS räumlich dargestellt. Für die Priorisierung fliessen zusätzliche Parameter wie die Nachfrage aus dem kantonalen Verkehrsmodell oder die Bedeutung von Anschlussbeziehungen ein. Für jeden Problembereich werden schliesslich die Störungsursachen analysiert. Die Bestimmung und Priorisierung der Problembereiche erfolgt mittels Skripts weitgehend automatisiert, wodurch sich künftige Aktualisierungen mit geringem Aufwand umsetzen lassen.
Auf unserem Referenzblatt finden Sie weiterführende Informationen zur Störungsanalyse Bus.
Jens Bornand war Projektleiter in diesem Projekt und gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte zum Thema.
Ein erster wichtiger Meilenstein der Ortsplanungsrevision der Stadt Adliswil ist erreicht: Das Raumentwicklungskonzept liegt beschlossen vor. Wir von PLANAR dürfen die Stadt Adliswil im gesamten Prozess der Ortsplanungsrevision unterstützen und begleiten.
Die heute rechtsgültigen Planungsinstrumente wie die Bau- und Zonenordnung der Stadt Adliswil stammen aus den 1990er-Jahren. Seither haben sich die Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Bedürfnisse deutlich verändert und mit ihnen auch die Anforderungen an Mobilität, Siedlungsentwicklung und Lebensqualität. Ziel der Ortsplanungsrevision ist es daher, die bestehenden Planungsinstrumente zu aktualisieren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Zu Beginn des Prozesses standen zentrale Fragen im Fokus: Was ist den Adliswilerinnen und Adliswiler wichtig und wie soll die Stadt in Zukunft aussehen? Um diese Fragen fundiert zu beantworten, wurden die Bevölkerung sowie der Stadtrat aktiv in den Prozess einbezogen. Umfragen, Workshops und Informationsanlässe ermöglichten einen breiten Dialog und trugen zur Meinungsbildung bei. Gemeinsam mit einer Grundlagenanalyse entstand daraus ein Raumentwicklungskonzept, das Ziele, Strategien und Massnahmen für die zukünftige Entwicklung Adliswils aufzeigt. Thematische Schwerpunkte bildeten unter anderem Lebensraum, Siedlung, Gesellschaft, Arbeitsstandort und Mobilität.
Mit der Verabschiedung des Raumentwicklungskonzepts am 18. November 2025 setzt der Stadtrat den Grundstein für ein weiteres lebenswertes und zukunftsfähiges Adliswil.
Als nächster Schritt gilt es nun, die gewonnenen Erkenntnisse in die Planungsinstrumente zu integrieren und zu präzisieren.
Wenn Sie sich ebenfalls mit den Zielen zur künftigen Entwicklung ihrer Gemeinde oder ihres Areals befassen oder ein Raumentwicklungskonzept erarbeiten möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei. Wenden Sie sich dafür an Andrea Gammeter.
Link Gesamtrevision
Link REK
PLANAR unterstützt Gemeinden und Städte bei der strategischen Planung zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels.
Steigende Temperaturen und zunehmende Trockenperioden stellen viele Gemeinden und Städte vor grosse Aufgaben. Gleichzeitig nehmen Starkniederschlagsereignisse zu. Diese klimatischen Veränderungen wirken sich auf zahlreiche Bereiche aus: auf die Gesundheit der Bevölkerung, die Erträge und Umweltleistungen der Land- und Waldwirtschaft, die Energieversorgung, den Tourismus sowie auf die Wasserverfügbarkeit. Auch die finanziellen Folgen des Klimawandels sind erheblich. Um zukünftige Schäden zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren, sind gezielte und vorausschauende Massnahmen unerlässlich.
Zu den zentralen Aufgaben von Gemeinden und Städten zählen unter anderem die Infrastrukturen, das Wassermanagement sowie die Gestaltung von Frei- und Grünräumen. Diese Bereiche müssen an die erwarteten klimatischen Veränderungen angepasst und zukunftsfähig gemacht werden. Eine strategische Planung hilft dabei, die Betroffenheit der Gemeinde aufzuzeigen und die notwendigen Massnahmen sowie Verantwortlichkeiten zu definieren.
An der Schnittstelle zwischen Nutzungsplanungen, Energieplanungen und Klimaschutzstrategien bietet PLANAR Strategien und Planungen im Bereich der Klimaanpassung an. Eine Übersicht über unsere Dienstleistungen finden Sie in unserer Produkteübersicht.
Ist Ihre Gemeinde oder Ihre Stadt bereits ausreichend auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet? Rita Gnehm, Nora Herbst und Monika Mennel stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung und erstellen auf Wunsch ein individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Angebot.