• 6. Juli 2021

    Wie restauriert man einen Garten?

    Am Wochenende vom 11. und 12. September 2021 finden die Europäischen Tage des Denkmals 2021 statt. Der diesjährige Titel: Wissen und Können erfinden sich immer wieder neu.

    In Lostorf steht Schloss Wartenfels. Die Restaurierung der Gartenanlage ist in Planung, die Innenrestaurierung in Arbeit. Erfahren Sie vom Gartendenkmalpfleger, wie bei einer Restaurierung wieder eine historische Gartengestaltung mit ihrem hohen atmosphärischen Wert zu erreichen ist. Eine umfassende Recherche ist dazu notwendig: Nebst Begehungen vor Ort werden historische Fotografien, Abrechnungsdokumente und Kartenmaterial analysiert. Die Veränderung von einer privaten zu einer öffentlichen Nutzung bedarf ebenfalls moderner Massnahmen. Wie können diese angemessen in die historische Anlage eingebettet werden?

    Neben der geplanten Gartenrestaurierung sind die Restaurierungsarbeiten im Inneren des Schlosses in vollem Gange. Vor Ort erleben Sie unter Anleitung des kantonalen Denkmalpflegers und der Restauratoren die bereits abgeschlossenen Arbeiten und die Restaurierung. Auf welcher Grundlage werden die Farben und Materialien ausgewählt? Wie werden Entscheide gefällt, wenn keine historische Bausubstanz vorhanden ist? Im Vordergrund stehen die Belebung und der Erhalt der hohen Qualität dieses aussergewöhnlichen Ortes.

    Am Sonntag, dem 12. September 2021, findet um 9.30 Uhr / 11.30 Uhr / 14.00 Uhr je eine Führung von ca. anderthalb Stunden statt – mit Daniel Schneider von PLANAR (Gartendenkmalpflege), Stefan Blank (kantonaler Denkmalpfleger) und den Restauratoren Fischer & Partner.

    Weitere Informationen:
    Website von Schloss Wartenfels
    Programm von Schloss Wartenfels
    Website der Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE

  • 21. Juni 2021

    «E-Mitwirkung» in Aesch ZH

    Der Gemeinderat Aesch hat am 8. Juni 2021 die Unterlagen zur Anhörung der über- und nebengeordneten Planungsträger verabschiedet und beschlossen, die Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung öffentlich aufzulegen. Die Akten liegen vom 18. Juni bis zum 17. August 2021 öffentlich auf.

    Ergänzend setzt die Gemeinde Aesch auf die digitale «E-Mitwirkung». Ab sofort können alle Stellungnahmen online per «E-Mitwirkung» abgegeben werden. Die papierlose Erfassung bietet zusätzliche Funktionen – z.B. die Verortung der Einwendungen auf den Plänen oder die gemeinsame Erarbeitung der Anträge. Dies hilft bei der effizienten Verarbeitung und Auswertung der Daten.

    PLANAR hat die «E-Mitwirkung» in verschiedenen Projekten im Kanton Aargau bereits erfolgreich eingesetzt. Mit Aesch setzt nun die erste Zürcher Gemeinde, welche von PLANAR begleitet wird, ebenfalls auf dieses Tool.

  • 3. Juni 2021

    Kantonale Energieplanung BL

    Die Energieplanung umfasst u.a. eine Beurteilung des künftigen Bedarfs und Angebots an Energie im Kanton Basel-Landschaft, eine Strategie zur Energieversorgung und Energienutzung sowie eine kantonale Energiestatistik. Die Energieplanung soll aber auch Grundlagen bereitstellen für Unternehmen der Energieversorgung, für Energiedienstleister, Planerinnen, Architekten und Grundeigentümer. Wärmequellen sind oft örtlich gebunden und bedürfen einer räumlichen Koordination mit dem Wärmebedarf und der Siedlungsentwicklung. PLANAR erarbeitet die Grundlagen für den Wärme- und Kältesektor.

    Der Grundlagenbericht der kantonalen Energieplanung umfasst Auswertungen zur bestehenden Wärmeinfrastruktur, den Wärmepotenzialen, den thermischen Vernetzungen sowie Festlegungen zu den Zielvorgaben und Transformationspfaden. Die mittels ArcGIS erarbeiteten Karten und Geodaten übermittelt PLANAR zusammen mit einem Datenbeschrieb dem Kanton, sodass die Daten im kantonalen Geoportal weiteren Planungsbüros und den Gemeinden zur Verfügung stehen.

    Unser Factsheet zum Projekt

  • 20. Mai 2021

    Wärmekonzept Wohnbau-Genossenschaften

    Auf der Grundlage des von PLANAR erarbeiteten Energierichtplans der Agglomeration Biel/Bienne werden die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit untersucht, wenn Genossenschaftssiedlungen und die benachbarten öffentlichen Gebäude an bestehende und vorgesehene Wärme- oder Energieverbunde angeschlossen werden. In Gebieten ohne die Möglichkeit einer thermischen Vernetzung wird aufgezeigt, welche erneuerbaren Energieträger zur Verfügung stehen und wie eine entsprechende Umstellung der Wärmeerzeugung in die Erneuerungs- und Verdichtungsabsichten der Wohnbaugenossenschaften integriert werden kann.

    Das «Wärmekonzept Wohnbaugenossenschaften» umfasst einen Übersichtsplan über das gesamte Stadtgebiet, eine Tabelle mit Empfehlungen für alle relevanten Liegenschaften und einen Erläuterungsbericht mit den Ergebnissen pro Stadtquartier. Das Wärmekonzept dient nun dem städtischen Energiedienstleister Energie Service Biel/Bienne (ESB), der Energiestadt Biel und den Wohnbaugenossenschaften als Arbeitsgrundlage zur schrittweisen Umstellung ihrer Wärmeversorgung auf erneuerbare Energieträger.

    Unser Factsheet zum Projekt

  • 22. April 2021

    Energieplanung und Decarb City Pipe

    Die Stadt Winterthur revidiert ihre Energieplanung und nimmt in diesem Rahmen auch am EU-Projekt Decarb City Pipe teil.

    Winterthur hat als eine der ersten Städte 2007 den European Energy Award in Gold erhalten und hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf null zu reduzieren und ihren Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien zu decken.

    Decarb City Pipes 2050 bringt sieben Städte in ganz Europa zusammen, um bis 2050 Erdgas beim Heizen auslaufen zu lassen. Zwischen Bilbao, Bratislava, Dublin, München, Rotterdam, Wien und Winterthur fördert das Projekt den fachlichen Austausch zur räumlichen Energieplanung, damit bei Projektende jede Stadt eine räumliche Energieplanung zur Unterstützung der Klimaziele erarbeitet hat.

    PLANAR unterstützt Winterthur sowohl bei der Revision als auch fachlich im EU-Projekt, indem wir aktiv an den Workshops und Tagungen teilnehmen.

  • 19. April 2021

    Ein LEK für Steinhausen

    PLANAR unterstützt die Gemeinde Steinhausen bei der Erarbeitung eines Landschaftsentwicklungskonzepts.

    Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Orts- und Nutzungsplanung lässt der Gemeinderat von Steinhausen ein Landschaftsentwicklungskonzept (kurz LEK) erarbeiten. Das LEK für Steinhausen hat das Ziel, die bestehenden landschaftlichen Qualitäten, Schönheiten und Naturwerte zu bewahren. Zugleich macht es vorausschauend Vorgaben für eine nachhaltige Nutzung und Gestaltung der Steinhauser Landschaft in der Zukunft.

    PLANAR organisiert und unterstützt auch die öffentliche Mitwirkung. «Landschaft geht uns alle an.» Unter diesem Motto kann die Bevölkerung von Steinhausen online bei der Erarbeitung des Landschaftsentwicklungskonzepts aktiv mitwirken, damit die bestehenden und künftigen Naturwerte – besonders vielfältige Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten, Naturschutzgebiete und zusammenhängende Landschaftsteile – die angemessene und weit abgestützte Beachtung erhalten, die sie verdienen.

    Der Gemeinderat von Steinhausen hat den abschliessenden Bericht sehr gelobt und sich für die gute Zusammenarbeit bedankt.

  • 4. März 2021

    Entwicklungsleitbild und Freiraumkonzept Aarburg

    Mit der Ortsplanung erfüllt die Gemeinde Aarburg die aktuellen raumplanerischen Vorgaben von Bund und Kanton. Sie schafft zudem Planungssicherheit und die Voraussetzungen, damit sich Aarburg mit all seinen Qualitäten als lebenswerte Gemeinde nachhaltig weiterentwickeln kann.

    PLANAR hat für Aarburg das räumliche Entwicklungsleitbild erarbeitet. Darin legt die Gemeinde die räumliche Entwicklung für die nächsten 15 bis 20 Jahre fest. Herausforderungen wie das dynamische Bevölkerungswachstum, die alternde Bevölkerung und die Siedlungsentwicklung nach innen werden künftig viel abverlangen. Das Leitbild skizziert die Vision für eine nachhaltige Entwicklung und zeigt den Handlungsbedarf auf. Das Ziel: Aarburg steht auch in Zukunft für Lebensqualität.

    Aarburg ist heute umgeben von einer intakten Landschaft mit hohem Erholungswert. Auch im Baugebiet sind wertvolle Freiräume vorhanden. Mit dem Freiraumkonzept, welches PLANAR im Auftrag der Gemeinde erarbeitet hat, wird untersucht, wo die Qualitäten und Schwächen liegen und wie diese Freiräume zukünftig genutzt werden sollen. Das Konzept zeigt auch auf, mit welchen möglichen Massnahmen diese Freiräume aufgewertet und noch besser nutzbar gemacht werden können. Zudem werden Potenzialorte für neue Freiräume lokalisiert und ausgelotet.

    Die Bevölkerung wurde mehrfach in die Erarbeitung der Konzepte einbezogen und kann sich zudem jederzeit über Inhalte und den aktuellen Stand der Arbeiten auf www.ortsplanung-aarburg informieren.

    Der Gemeinderat Aarburg hat beide Konzepte am 7. Dezember 2020 beschlossen. In einer nächsten Phase begleitet PLANAR die Gemeinde Aarburg nun in der Gesamtrevision der Nutzungsplanung.

  • 17. Februar 2021

    Massnahmenplan Klima für Uster

    Der Stadtrat von Uster hat am 2. Februar 2021 den mit PLANAR erarbeiteten Massnahmenplan Klima genehmigt und damit einen Meilenstein für Uster gesetzt. Der Massnahmenplan Klima zeigt auf, was in den kommenden Jahren auf städtischer Ebene umgesetzt werden muss, um bis 2050 das Ziel «Netto Null» zu erreichen.

    Der Massnahmenplan Klima ist ein Planungs-, Koordinations- und Vollzugsinstrument für die Klimapolitik der Stadt Uster. Entwickelt wurde er als Antwort auf verschiedene politische Vorstösse. Er berücksichtigt und definiert Massnahmen zur Beschränkung des Klimawandels sowie zur Anpassung an den Klimawandel. Der Massnahmenplan Klima fokussiert sich auf die Handlungsfelder im Zuständigkeitsbereich der Stadt Uster. Die Stadt Uster unterstützt das Ziel des Bundesrats von Netto Null Emissionen bis 2050. In ihrem direkten kommunalen Einflussbereich (kommunale Gebäude und Fahrzeuge) strebt die Stadt Uster strengere Ziele an.

    Bereits im Frühling 2021 wird die Stadt Uster ein sogenanntes Bürgerpanel starten, in welchem sich ausgeloste Bürger und Bürgerinnen zum Thema Klima einbringen können. Ziel soll es sein, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und die Wünsche der Bevölkerung abzubilden.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserem Referenzblatt zum Massnahmenplan Klima für Uster.

  • 8. Februar 2021

    Gestaltungsplan Universität Irchel

    Der Standort Irchel der Universität Zürich soll erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. PLANAR wurde mit der Erarbeitung eines Gestaltungsplans hierfür beauftragt.

    Die heutige Bebauung des Areals Irchel der Universität Zürich geht zurück auf ein Projekt von Max Ziegler aus den 1970er Jahren. Die von ihm konzipierten Bauten wurden in einen öffentlich zugänglichen Park eingebettet, welcher ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung bildet.

    Da einerseits mehr Studierende erwartet werden und andererseits eine Konzentration der Universität auf zwei Standorte angestrebt wird, soll der Standort Irchel erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. Hierbei wird der Sicherung der städtebaulichen, architektonischen und freiräumlichen Qualitäten eine hohe Bedeutung geschenkt. Der Planungsprozess startete 2014 mit einer Testplanung. Die Resultate daraus wurden in einen Masterplan überführt. PLANAR wurde daraufhin mit der Erarbeitung eines kantonalen Gestaltungsplans beauftragt. Dieser bildet die bau- und planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung der Erweiterung. Die Erarbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Universität sowie von Stadt und Kanton Zürich. Der Baudirektor hat den Gestaltungsplan am 5. Februar 2021 festgesetzt.

  • 7. September 2020

    Siedlungsentwicklung in Stein am Rhein

    Der Stadtrat von Stein am Rhein hat PLANAR mit der Begleitung und der Ausarbeitung eines Leitbildes Siedlungsentwicklung beauftragt.

    Als Grundlage für eine nachhaltige, zukünftige Entwicklung erarbeitet die Stadt zusammen mit der Bevölkerung ein Leitbild Siedlungsentwicklung. Das Leitbild ist eine räumliche Vision für die nächsten 30 Jahre und zeigt auf, wie sich Stein am Rhein entwickeln soll. Es legt dabei den Fokus auf das Siedlungsgebiet und berücksichtigt die Bedürfnisse der Bevölkerung und die geänderten gesetzlichen Grundlagen in der Raumplanung. Der Einbezug der Bevölkerung erfolgt zuerst über eine Online-Umfrage. Anschliessend sind alle interessierten Personen eingeladen, an drei Siedlungsentwicklungskonferenzen über die Zukunft von Stein am Rhein mitzudiskutieren.

    Einen Artikel der Schaffhauser Nachrichten vom 5. September 2020 zu diesem Thema finden Sie hier.

  • 27. Mai 2020

    Kantonaler Teilrichtplan Energie Basel-Stadt

    Der Kanton Basel-Stadt will die CO2-Emissionen rasch und deutlich reduzieren. Eine wichtige Massnahme, um dieses Dekarbonisierungsziel zu erreichen, ist der Verzicht auf fossil betriebene Heizungen. Für den Umstieg von Öl und Gas auf erneuerbare Wärme braucht es ein Planungsinstrument, welches die Verfügbarkeit von klimaneutralen Energiequellen im Kanton kennzeichnet. Diese Anforderungen deckt der von PLANAR erarbeitete Energierichtplan ab, den der Regierungsrat erlassen hat.

    Das revidierte kantonale Energiegesetz enthält Vorschriften für die Gebäudehülle und den Heizungsersatz. Der Kanton muss für die langfristige Planung einen Energierichtplan erstellen, der einen Überblick über die voraussichtlichen Änderungen im Energieversorgungsnetz verschafft. Konkret hält der Energierichtplan fest, in welchen Gebieten welche örtlich gebundenen erneuerbaren Energieträger (z.B. Fernwärme, Grundwasser, Erdwärme) vorzugsweise zu nutzen sind. Die Priorisierungen sind in sogenannten Massnahmenblättern dargestellt. Die Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere die Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegenschaften, können anhand dieser Massnahmenblätter sehen, ob in ihrem Gebiet für den Ersatz einer Öl- oder Gasheizung in Zukunft andere Wärmequellen wie Fernwärme oder ein Wärmeverbund in Frage kommen.

    Der Energierichtplan macht keine Vorschriften, er ist ein Planungsinstrument. Deshalb sind in den Massnahmenblättern lediglich Prioritäten für bestimmte Energieträger pro Gebiet festgehalten. In der Praxis heisst das: Jeder Heizungsersatz ist individuell zu beurteilen.

    Der kantonalen Teilrichtplan Energie ist online zugänglich.

  • 29. April 2020

    Energieplanungen Schweiz / Ukraine

    In der Arbeitsgemeinschaft mit Brandes Energie und der Association «Energy Efficient Cities of Ukraine» hat PLANAR den Zuschlag der internationalen Ausschreibung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erhalten. Wir analysieren den Stand, die Verfahren und die Methodik von kommunalen Energieplanungen in der Ukraine und der Schweiz. Die Erkenntnisse aus diesem Vergleich von Prozessen und Planungsergebnissen von Städten mit 20'000 bis 200'000 EinwohnerInnen sollen als Basis für künftige Planungen von energieeffizienten Wärme-Versorgungssystemen in der Ukraine dienen.

  • 24. April 2020

    Transformation des Mädergutareals in Bern

    Die Stadt Bern beabsichtigt, das Mädergutareal im Stadtteil Bümpliz mit einer Fläche von rund 40'000 m² weiterzuentwickeln. Das Land befindet sich grösstenteils im Besitz der Stadt Bern. Immobilien Stadt Bern erarbeitet nun für das Areal eine Areal- und Nutzungsstrategie. Diese definiert und bewertet Varianten von Entwicklungs- und Nutzungsoptionen unter Berücksichtigung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Kriterien und stellt die Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen hinsichtlich qualitätssichernder Verfahren und planungsrechtlicher Schritte dar. Als Grundlage für diese Strategie wird zunächst eine städtebauliche Studie für das Areal erstellt. Die Erarbeitung erfolgt als Testplanung.

    Die politischen Ziele der Stadt Bern sehen vor, dass das Areal gemäss den Anforderungen an 2000-Watt-Areale in Transformation realisiert und zertifiziert werden soll. Marsilio Passaglia wurde eingeladen, im Gutachtergremium als externer Fachexperte für 2000-Watt-Aspekte Einsitz zu nehmen. Er hat massgeblich mitgearbeitet am Pilotprojekt zur Entwicklung des Labels «2000-Watt-Areale in Transformation». Der Schlussbericht des Pilotprojekts kann hier heruntergeladen werden.

  • 31. Oktober 2019

    Bushof Adliswil wird realisiert

    Nach gut 6-jähriger intensiver Planungszeit wird in Adliswil bis 2021 ein moderner Bushof mit vier überdachten, behindertengerechten Haltekanten entstehen. PLANAR begleitete den Planungsprozess im eingesetzten Kernteam.

    Im Jahr 2015 führte PLANAR im Auftrag der Stadt Adliswil eine Generalplanersubmission im selektiven Verfahren nach GATT/WTO durch. Mit dem beauftragten Fachplanerteam wurden zwischen 2016 und 2017 das erweiterte Vorprojekt sowie das Bauprojekt erarbeitet. Im September 2018 stimmte die Adliswiler Bevölkerung dem Baukredit zu. PLANAR unterstützte die Projektleitung in Fragen der Ortsplanung, Termin- und Ablaufplanung sowie Subventionierung.

  • 7. August 2019

    Öffentliche Mitwirkung digital

    Höhere Effizienz und mehr Planungssicherheit durch E-Mitwirkung: PLANAR setzt erfolgreich die digitale Mitwirkung ein.

    In der Kommunikation zu Planungsprozessen, insbesondere bei der Mitwirkung, nehmen die Bevölkerung und einzelne Interessengruppen traditionellerweise schriftlich Stellung zu den wichtigsten Themen in einem Vorhaben oder zum Beispiel zu den Entwürfen einer Nutzungsplanung. PLANAR hat die Möglichkeit, den Austausch mit der Bevölkerung oder einzelnen Zielgruppen zusätzlich online und ortsunabhängig durchzuführen. Das bringt verschiedene Vorteile:

    Der Zugang zur Mitwirkung ist niederschwellig. Die Bevölkerung, Gruppen und Einzelpersonen können jederzeit und von überall her ihre Anliegen einbringen.
    Information und Dialog finden auf einer Informations-Plattform statt (Website). Das verbessert und erleichtert die Kommunikation und erreicht ein breiteres Zielpublikum.
    Durch die breitere Abstützung der Schlüsselthemen in der Bevölkerung ist die Planungssicherheit höher.
    Die elektronische Auswertung der Rückmeldungen ist effizient und deutlich einfacher. Das spart Zeit und Kosten.

    In ersten Projekten hat PLANAR die E-Mitwirkung bereits erfolgreich eingesetzt. Das Hauptziel ist dabei immer, die Planungssicherheit zu erhöhen – sei dies im Rahmen von Orts- und Regionalplanungen, Arealentwicklungen oder grösseren Planungsprozessen in unterschiedlichen Disziplinen.

    Rothrist ist die erste Gemeinde im Kanton Aargau, welche die neue E-Mitwirkung in der Gesamtrevision Nutzungsplanung anwendet. Und Suhr hat für die Verkehrsplanung den Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) zur Mitwirkung online geschaltet.

    Für Fragen ist Josua Schwegler Ihre Ansprechperson bei PLANAR: j.schwegler@planar.ch, 044 421 38 33.

  • 3. Juli 2019

    Erdgas in der Energieplanung

    PLANAR wurde vom Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW eingeladen, in der Fachzeitschrift Aqua & Gas einen Artikel über die künftigen Rollen der Gasversorgung in einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung zu publizieren.

    Der von Bruno Hoesli und Marsilio Passaglia verfasste Artikel kann hier heruntergeladen werden.

  • 23. April 2019

    Zentrum Süd in Adliswil

    Am 6. Februar 2019 hat der Grosse Gemeinderat Adliswil die Sonderbauvorschriften zur qualitätsvollen Innenentwicklung – Zentrum Süd – festgesetzt. Die Vorschriften wurden durch den Stadtrat auf den 2. September 2019 in Kraft gesetzt.

    Zuvor wurden in einem kooperativen Planungsprozess zwischen den Eigentümern und der Stadt Adliswil die Entwicklungsvorstellungen abgestimmt. Die Masterplanung wurde von PLANAR in Zusammenarbeit mit der Stadt Adliswil und den Grundeigentümern erarbeitet. Zur Berücksichtigung verkehrlicher und freiräumlicher Anliegen wurde für die Albisstrasse in Abstimmung mit dem Amt für Verkehr zudem ein Konzept für eine siedlungsorientierte Umgestaltung erarbeitet.

    Das vom öffentlichen Verkehr gut erschlossene Zentrum Süd in Adliswil liegt zwischen der Albisstrasse im Osten, der Bahnlinie der SZU im Westen und der Florastrasse im Norden. Durch eine Vielzahl von Grundeigentümern sind Parzellierung und Bebauungsstruktur kleinteilig. Treffpunkte im Aussenraum sowie öffentliche Grün- und Freiräume fehlen, die Parkierung ist ungenügend und die Erschliessung mangelhaft.

    Um das sehr heterogene Gebiet funktional und baulich aufzuwerten, zu erneuern und zu verdichten, entwickelte PLANAR in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und unter Mitwirkung der Grundeigentümer den Masterplan und organisierte und moderierte dazu drei Workshops und die Schlussveranstaltung. Dabei sollten nicht nur planerische und bauliche, sondern auch soziale Aspekte berücksichtigt werden, weshalb der kooperative Planungsprozess vom Kompetenzzentrum Soziale Räume der Fachhochschule St. Gallen begleitet wurde.

    Schliesslich unterstützen 18 von 32 Grundeigentümer die Masterplanung und stimmten den vorgesehenen planerischen Massnahmen und deren Umsetzung mit Sonderbauvorschriften sowie einer gegenseitigen Verbindlichkeit zwischen den Grundeigentümern und der Stadt Adliswil zu.

  • 23. April 2019

    Lärmschutz

    Die enge räumliche Verflechtung von lärmerzeugender und lärmempfindlicher Nutzung führt in urbanen Räumen zu steigendem Schutzbedürfnis vor Lärm. PLANAR unterstützt öffentliche und private Auftraggeber in lärmtechnischen und lärmrechtlichen Fragestellungen.

    In dicht besiedelten Gebieten, verstärkt durch steigende Beförderungsbedürfnisse und zunehmend nutzungsdurchmischte Quartiere, wird Lärm zu einer immer grösser werdenden Umweltbelastung. Insbesondere im Kontext der angestrebten Innenentwicklung aufgrund der knapp werdenden Lebensräume sind zeitgemässe Lösungen gefragt, um eine hohe Wohnqualität und attraktive, vielfältig nutzbare Aussenräume zu schaffen.

    PLANAR unterstützt private und öffentliche Auftraggeber bei Lärmfragen in der Projektentwicklung. Wir erarbeiten lärmarchitektonische Konzepte, Expertisen und Lärmgutachten, bspw. bei Ein- und Umzonungen, Quartier- und Gestaltungsplanungen oder bei Konkurrenzverfahren wie Testplanungen, Studienaufträgen und Architekturwettbewerben. Dafür stehen uns moderne Infrastrukturen wie Lärmprognosesoftware zur 3D-Modellierung zur Verfügung.

    Ansprechperson ist Josua Schwegler, Raumplaner und Akustiker bei PLANAR
    044 421 38 33, j.schwegler@planar.ch

  • 23. April 2019

    Aufwertung Rifertstrasse in Adliswil

    Mit einem Fest für die Anwohner wurde in Adliswil die neu gestaltete Rifertstrasse eingeweiht.

    PLANAR hat in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro HOLINGER AG im Rahmen der Sanierung der Rifertstrasse in Adliswil ein Konzept zu deren Aufwertung erarbeitet. Hauptinhalte sind neben einem durchgängigen Trottoir, das dem Schulweg dient, die Verringerung der gefahrenen Geschwindigkeiten sowie ein angemessener Ersatz bzw. eine Neuorganisation der Parkierung.

  • 10. April 2019

    Ein Zentrum für Muhen

    Für ein neues, lebendiges Zentrum in Muhen konnte PLANAR unter Einbezug der Bevölkerung ein räumliches Entwicklungsleitbild erarbeitet, das nun vom Gemeinderat Muhen genehmigt wurde.

    Im Rahmen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung (2012-2016) wurde erkannt, dass in Muhen ein starkes Ortszentrum fehlt. Um eine koordinierte Entwicklung zu ermöglichen, wurde damals das Gebiet rund um die Bahnhaltestelle «Mittelmuhen» mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Das nun erarbeitete Entwicklungsleitbild zeigt Potentiale und Möglichkeiten der Entwicklung auf und hilft der Gemeinde, im Zentrum einen attraktiven Begegnungsort zu schaffen. In drei Workshops wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung von Anfang an abgeholt. Dabei wurden Handlungsschwerpunkte und Ziele definiert und in einem Zielbild verortet.

    Das Resultat ist ein attraktiv und laiengerecht gestaltetes Entwicklungsleitbild mit Karten und Referenzbildern, aber auch konkreten Massnahmen zur Entwicklung des Zentrums von Muhen. Das Entwicklungsleitbild wurde am 12. November 2018 vom Gemeinderat von Muhen genehmigt. Bei Anfragen von Investoren dient es dem Gemeinderat als Leitlinie zur Wahrung der Ziele und Anliegen der Öffentlichkeit.

  • 10. April 2019

    Zentrumweg Niederhasli

    PLANAR konnte für ein Schlüsselareal im Dorfkern von Niederhasli einen privaten Gestaltungsplan erarbeiten, der anfangs März von der kantonalen Baudirektion genehmigt wurde.

    Im Zentrum von Niederhasli bildet das Areal des ehemaligen Haslimärts ein grosses Potential für eine Zentrumsüberbauung mit Wohnen, Gewerbe und Publikumsnutzungen. Geleichzeitig soll die Chance genutzt werden, den Dorfplatz zu stärken sowie Fuss- und Velovernetzung und die Durchgrünung des Areals zu verbessern.

    PLANAR wurde vom privaten Investor Anfangs 2018 mit der Erarbeitung eines Gestaltungsplans über dieses Areal «Zentrumweg» beauftragt. Grundlage dafür bildet eine städtebauliche Studie, welche von Miller & Maranta Architekten Basel entworfen wurde.

    Dank einer guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten konnte der Gestaltungsplan in kurzer Frist entworfen und der Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Nach kleineren Anpassungen hat die Baudirektion des Kantons Zürich den Gestaltungsplan am 14. März 2019 genehmigt.

  • 27. September 2018

    EnerGIS Stadt Zürich

    Die Stadt Zürich hat im Rahmen ihrer Energieplanung eine Kartenplattform entwickelt, welche Hauseigentümerschaften beim Umstieg der Wärmeversorgung ihrer Gebäude auf erneuerbare Energieträger unterstützt. PLANAR hat die Geodaten zu diesem Projekt erstellt.

    Die Energieplanung der Stadt Zürich, welche Ende 2016 vom Stadtrat verabschiedet wurde, sieht zahlreiche Massnahmen vor für den Umbau der Wärmeversorgung der Gebäude auf erneuerbare Energieträger. Dazu gehört auch die Entwicklung der Kartenplattform EnerGIS. Auf der Website öffnet sich ein Kartenfenster, welches die Energieplankarte der Stadt Zürich zeigt. Nach Eingabe einer beliebigen Adresse innerhalb der Stadt werden die an diesem Ort verfügbaren Energieträger dargestellt. Zu jedem Energieträger werden ein Kurzbeschrieb und Kontaktangaben angezeigt, bei welcher Stelle weitere Informationen hierzu eingeholt werden können.

    PLANAR hat die Stadt Zürich bei der Erarbeitung der Energieplanung unterstützt. Unter anderem verwaltete PLANAR sämtliche raumbezogenen Daten dieser Planung. Die von PLANAR an die Stadt gelieferten Geodaten bildeten die Grundlage für die Entwicklung von EnerGIS.

  • 26. Juni 2018

    Gesamtrevision des kommunalen Richtplans von Otelfingen

    Für die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans von Otelfingen beauftragte der Gemeinderat PLANAR mit der fachlichen Unterstützung und Begleitung.

    Der rechtsgültige kommunale Richtplan von Otelfingen stammt aus dem Jahre 1981. Im Frühling 2016 wandte sich die Gemeinde mit diversen Fragen an das kantonale Amt für Raumentwicklung. Dieses forderte die Gemeinde zu einer räumlichen Gesamtschau auf. Der Gemeinderat beschloss, diese Gesamtschau durch die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans zu erbringen.

    Der kommunale Richtplan hält fest, wie sich die Gemeinde in den nächsten 20 bis 25 Jahren räumlich entwickeln soll. Die Bevölkerung wurde intensiv in den Erarbeitungsprozess einbezogen: Im Frühling 2017 fanden zwei je halbtägige Workshops statt, welche von je rund 45 Personen besucht wurden. Die Resultate aus den beiden Workshops wurden zu einem Strategiepapier konsolidiert. Dieses bildete die Basis für das räumliche Entwicklungskonzept, welches wiederum als Grundlage für den kommunalen Richtplan dient.

    Auf Wunsch der Bevölkerung wurde neben den Themen Siedlung und Verkehr auch das für Otelfingen wichtige Thema Landschaft mit entsprechenden Festlegungen in Text und Karte in den kommunalen Richtplan einbezogen.

    Die Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 ist dem Antrag des Gemeinderates ohne Änderungen gefolgt und hat den revidierten Richtplan festgesetzt. Nachdem die kantonale Baudirektion diesen vorbehaltlos genehmigt hat, wurde er vom Gemeinderat per 29. Juni 2019 in Kraft gesetzt.

  • 12. April 2018

    Sihlstrasse Adliswil

    PLANAR hat in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Flückiger Bosshard für die Sihlstrasse in Adliswil verschiedene Massnahmen zur Verkehrsberuhigung und Aufwertung des Strassenraumes erarbeitet.

    Die Sihlstrasse befindet sich in einem schlechten Zustand und muss auf einem Abschnitt von 1’100 m saniert werden. Die Bauarbeiten sollen im Dezember 2019 abgeschlossen sein.

  • 10. April 2018

    Zentrumsplanung Ottenbach

    PLANAR begleitet seit gut einem Jahr die Zentrumsplanung von Ottenbach. Einen vorläufigen Höhepunkt bildete die «Zukunftswerkstatt» vom Samstag, 7. April 2018.

    In seiner Ausgabe vom 10. April 2018 berichtete der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern auf der Frontseite und auf Seite 8 über die «Zukunftswerkstatt», an der sich über 50 Teilnehmende über die Neugestaltung des Dorfzentrums in Ottenbach austauschten.

  • 12. Januar 2018

    Ortsplanung Oetwil an der Limmat

    Der Gemeinderat von Oetwil an der Limmat hat die Ortsplanung einer Gesamtrevision unterzogen und beauftragte PLANAR mit der fachlichen Begleitung und Unterstützung dieser Arbeiten.

    Die rechtsgültige Bau- und Zonenordnung von Oetwil an der Limmat stammt aus dem Jahre 1996. Mit der Revision werden die Bau- und Zonenordnung sowie der entsprechende Zonenplan, der Kernzonenplan und der kommunale Verkehrsrichtplan überarbeitet.

    Im Rahmen einer raumplanerischen Gesamtschau wurde das Entwicklungspotenzial der verschiedenen Teilgebiete der Gemeinde eruiert. Gestützt auf detaillierte Auswertungen wurde die bestehende Nutzungsdichte aufgezeigt und den diesbezüglichen Zielvorstellungen aus dem regionalen Richtplan gegenübergestellt.

    Für die verschiedenen Teilgebiete der Gemeinde wurden räumlich differenzierte Entwicklungsziele festgelegt. Diese leiten sich ab von der Struktur und dem Alter der Gebäude und der Bevölkerung einerseits und den Vorstellungen über das Ortsbild andererseits.

    Parallel zur raumplanerischen Gesamtschau wurde ein Ortsplanungsleitbild erarbeitet als Auslegeordnung und Entscheidungsgrundlage für die Revision der Planungsinstrumente. Es formuliert Ziele und Massnahmen zu folgenden Themen: Siedlungsentwicklung, Orts- und Quartierbild, Mobilität und Umwelt, Wirtschaft, Natur und Landschaft sowie Gesellschaft / Freizeit / Kultur.

    Basierend auf dem Ortsplanungsleitbild wurden anschliessend die Planungsinstrumente erarbeitet. Die Revision der Ortsplanung wurde an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2019 festgesetzt. Nun wird die kantonale Baudirektion um die Genehmigung der Vorlage ersucht.

  • 22. Dezember 2017

    Vollzugshilfe verkehrsintensive Vorhaben Kanton Bern

    PLANAR erarbeitete eine Vollzugshilfe zum Richtplan des Kantons Bern, wie bei verkehrsintensiven Vorhaben die unerwünschten Auswirkungen begrenzt und die raumplanerische Einordnung erfolgen sollen.

    Verkehrsintensive Vorhaben wie Einkaufs- und Freizeitzentren oder Arbeitsplatzschwerpunkte haben meist grössere Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen, auf die Wohnqualität im umliegenden Siedlungsgebiet und auf die Umwelt (Lärm, Luftverschmutzung, CO2-Emissionen). Die Kantone sind verpflichtet, die Auswirkungen verkehrsintensiver Vorhaben durch die Wahl geeigneter Standorte und mit einer raumplanerischen Einordnung zu begrenzen. Der Richtplan des Kantons Bern zeigt in einem Massnahmenblatt, wie diese raumplanerische Einordnung erfolgen soll.

    Im Auftrag des Amtes für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern erarbeitete PLANAR gemeinsam mit Rudolf Muggli, Fachanwalt für Bau- und Immobilienrecht im Advokaturbüro AD!VOCATE eine Vollzugshilfe zu diesem Massnahmenblatt. Die Vollzugshilfe konkretisiert und erläutert das Massnahmenblatt und die rechtlichen Bestimmungen aus der Bauverordnung.

    Die Erarbeitung erfolgte im direktionsübergreifenden Fachgremium verkehrsintensive Vorhaben, welchem Vertreter des Amtes für Umwelt und Energie, des Amtes für Gemeinden und Raumordnung, des Tiefbauamtes, des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination und von beco Berner Wirtschaft angehören.

    Die Vollzugshilfe kann hier heruntergeladen werden.

  • 2. Dezember 2017

    Ortskernentwicklung Arlesheim

    Der TV Arlesheim berichtete am 1. Dezember 2017 ausführlich über die 1. Ortskernkonferenz. PLANAR hat für die Gemeinde diese Ortskernkonferenz organisiert und moderiert.

    Der historische Ortskern bildet zusammen mit dem Dombezirk das identitätsstiftende Zentrum von Arlesheim. Neben der Bedeutung als Zentrum des kulturellen Erbes hat sich im Ortskern bis heute eine grosse Nutzungsvielfalt mit Wohnen, Geschäften, Gastronomie und öffentlichen Nutzungen gehalten. Die Gemeinde Arlesheim strebt an, den funktionierenden Ortskern als attraktiven Ort für Gewerbe, Wohnen und Begegnung zu erhalten und hat dazu das Projekt «Ortskernentwicklung» initiiert.

    Der rechtskräftige Quartierplan «Ortskern» aus den 1970er Jahren entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und muss überarbeitet werden. Im Sinne einer ganzheitlichen und breit abgestützten Planung werden im Rahmen des Projekts «Ortskernentwicklung» nicht nur bau- und planungsrechtliche Aspekte, sondern auch soziale und wirtschaftliche Fragestellungen berücksichtigt. Das Ziel des Projekts ist ein räumliches Entwicklungskonzept, das die zukünftige Entwicklung des Ortskerns aufzeigt.

    Die Erarbeitung des Konzepts erfolgt unter Miteinbezug aller Akteure im Ortskern. Dazu gehören nicht nur die Gewerbetreibenden und die Ortskernbewohnerinnen, sondern auch alle Arlesheimerinnen und Arlesheimer, die im Ortskern einkaufen, die Restaurants besuchen oder einfach den schönen Dorfkern geniessen – kurz alle Interessierten. Der partizipative Prozess fördert ein gemeinsames Verständnis für die Problemstellungen und für die Handlungsmöglichkeiten eines jeden Akteurs und begünstigt einen engen Austausch zwischen den Akteuren.

    Der partizipative Prozess mit mehreren Grossveranstaltungen wird durch PLANAR organisiert und moderiert. Geplant sind zwei Ortskernkonferenzen und eine Schlussveranstaltung.

    Hier können Sie sich die Sendung von TV Arlesheim ansehen. In der Sendung vom 1. Dezember 2017 befassen sich die Beiträge 3, 4 und 5 mit der Ortskernentwicklung.

  • 1. November 2017

    Nutzungsplanungen

    Die von PLANAR in Magden und Muhen erarbeiteten Nutzungsplanungen sind an den Gemeindeversammlungen festgesetzt worden.

    Die Nutzungsplanung Muhen besteht aus der Bau- und Nutzungsordnung, dem Kulturlandplan und dem Bauzonenplan und wurde am 3. Juni 2016 von der Gemeindeversammlung festgesetzt und am 7. Juni 2017 / 27. September 2017 vom Regierungsrat genehmigt.
    Als Grundlage für die Gesamtrevision wurde vorgängig ein Ortsplanungsleitbild erarbeitet. Der Kommunale Gesamtplan Verkehr wurde bereits am 4. Juni 2015 genehmigt. Nachfolgeprojekt ist die Zentrumsplanung Muhen.

    Am 14. Juni 2017 hat der Regierungsrat die Gesamtrevision Nutzungsplanung (Nupla) Magden genehmigt. Sie besteht aus Nutzungsplan Bauzone und Kulturland sowie Bau- und Nutzungsordnung. Im Rahmen der Nupla wurde das Inventar der kommunal schutzwürdigen Naturobjekte von 1980 überprüft und später durch PLANAR gesamthaft revidiert. Für das Gebiet "Bünn" wurde eine Volumenstudie mit spezifischen Nachweisen erarbeitet, die als Grundlage für den Richtplaneintrag Siedlungsgebiet und die Einzonung dient. Das Gebiet "Bünn" bekam einen Richtplaneintrag Siedlungsgebiet. An der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2016 wurde die Gesamtrevision festgesetzt, jedoch mit Ausnahme der Einzonung "Bünn".

  • 11. Mai 2017

    Energieplanung Stadt Zürich

    Der Stadtrat von Zürich hat die überarbeitete Energieplanung im Dezember 2016 festgesetzt. Nachdem diese im Frühling 2017 von der Baudirektion genehmigt wurde, kann nun mit der Umsetzung der darin vorgesehenen Massnahmen begonnen werden. PLANAR hat den Energiebeauftragten der Stadt Zürich massgeblich bei der Überarbeitung der Energieplanung unterstützt.

    Die Energieplanung der Stadt Zürich aus dem Jahr 1992 (Wärmeversorgungskonzept und Energieplan) ist veraltet und wird den energiepolitischen Zielen nicht mehr gerecht. Eine mit dem Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft kompatible Wärmeversorgung ist nur mit einer forcierten Nutzung aller lokal verfügbaren erneuerbaren Energien und Abwärmequellen realisierbar.

    Die Überarbeitung der Energieplanung gliederte sich in 30 Module. PLANAR hat die Leitung von sieben Modulen übernommen, die anderen Module mit beratender Funktion begleitet und den Auftraggeber bei der Projektleitung unterstützt. Zudem verwaltete PLANAR sämtliche raumrelevanten Informationsbestände mittels GIS.

    Mit der revidierten Energieplanung ist für das gesamte Siedlungsgebiet der Stadt festgelegt, welche Energieträger in welcher Priorität verwendet werden sollen. Der Energieplan enthält die behördenverbindlichen räumlichen Ausscheidungen der leitungsgebundenen Energieversorgung. Die Informationen liegen als GIS-Datenbank vor und können auf der städtischen Katasterauskunft abgerufen werden. Den Massnahmen zugeordnete Massnahmenblätter legen das weitere Vorgehen und die Zuständigkeiten Schritt für Schritt fest. Der Planungsbericht schildert die Ausgangslage und das Vorgehen und enthält zudem rund ein Dutzend Themenkarten mit räumlichen Informationen zu spezifischen Fragestellungen.